Wie ihr vielleicht wisst, hatten wir vom 30. Mai bis 15. Juni 2005 die Anne-Frank Ausstellung an unserer Schule. Die Idee, die Ausstellung an unsere Schule zu holen, hatte Prof. Günther Sturm. So wurde die, ursprünglich aus Amsterdam kommende Ausstellung, auch an unsere Schule gebracht. Wir kümmerten uns hauptsächlich um die Organisation, wie auch um den Transport. Mag. Sturm half uns dabei. Er organisierte bei einem Mietservice einen LKW (und bezahlte alles selber), der alles vom Gymnasium in der Gerasdorferstraße abholte und an unsere Schule brachte. Danach wurde die Ausstellung von speziell eingeschulten AufbauerInnen, Lukas Rom, Birgit Hirsch und Petra Windischbauer, im Mehrzweckraum aufgebaut. Um die Organisation kümmerten uns hauptsächlich wir. Wir luden die Klassen ein und legten alle Termine fest. Außerdem veranstalteten wir eine Eröffnungsfeier, zu der wir auch den Zeitzeugen Jonny Moser einluden. Herr Moser war so freundlich zu kommen und uns von seinen Erfahrungen zu erzählen.
Die 1. Führung war am 6. Juni, die auch ziemlich gut verlief. Bei den Führungen zeigte man den Schülern die Paneele und sie wurden auf bestimmte Bilder aufmerksam gemacht. Manchmal mussten sie auch bestimmte Textpassagen vorlesen Die Führerinnen fragten aber auch des Öfteren nach der eigenen Meinung der SchülerInnen. Es wurde im Allgemeinen gesagt, dass die Ausstellung sehr gut ist und auch, dass die Führerinnen es sehr gut präsentieren. Die Umfrage der geführten Klassen ergab, dass SchülerInnen es besser finden von gleichaltrigen oder älteren Schülern geführt zu werden als von LehrerInnen. Auch die Führerinnen Jasmin Nadjmioleslami, Magdalena Steck, Melanie Benda, Tamara Schulz und Katharina Steiner wurden für 2 Tage an eine Schule im 20. Bezirk geschickt und dort eingeschult. Um mitmachen zu können, musste man nichts anderes tun, als sich früh genug zu melden. Aber da nur 6 Personen aus unserer Schule hingehen durften, wurden natürlich nicht alle, die sich meldeten, genommen. Jasmin Nadjmioleslami, eine der Führerinnen, auf die Frage, wie sie es fand SchülerInnen, vor allem ältere zu führen: "Es war wundervoll, besonders wenn man das Gefühl hatte, dass die Klassen das Thema interessierte."
Insgesamt wurden 15 Klassen geführt. Leider waren das nicht alle, die sich gemeldet hatten, da es Schwierigkeiten mit dem Mehrzweckraum gab. Wir entschuldigen uns im Namen des ganzen Teams bei den Klassen, die leider nicht geführt werden konnten.
Uns hat die Arbeit mit euch sehr viel Spaß gemacht. Wir danken euch für euer Interesse und hoffen, dass es für euch eine gute Abwechslung zum "normalen" Unterricht war.
Martha Dudek und Betül Bedel (4a)