Erwachsenwerden

Erwachsen werden in der Großstadt"

Frau Dir. Kovacic leitete in der 4f dieses Projekt, das sich mit dem Erwachsenwerden beschäftigte. Die Kinder beschäftigten sich mit den Themen "Lärm, Infrastruktur und Aktionsräume" und recherchierten vor allem im 21. Bezirk spielerisch dargestellt.

Ich- Stärkung und Sexualität"

Was ist Sexualität, wie gehe ich mit ihr um, wie verhüte ich richtig, wer bin ich. Das waren einige der Themen, die von der 3C und 3AB im Sommersemester in Form eines 4-tägigen Projekts behandelt wurden. Die Idee stammte von Frau Prof. Sengstbratl und sie wurde durch die Mithilfe zahlreicher Eltern und Lehrer verwirklicht. Die Schüler hatten die Möglichkeit, alles über Sexualität und Ich- Stärkung zu erfahren. Mit Hilfe von Büchern, Filmen, Lehrausgängen und Spielen wurden zahlreiche Fragen beantwortet. Auch wurden viele Gäste aufs Schiff eingeladen, so zum Beispiel auch die Aids- Hilfe Gruppe Wien. Sie berichtete Wissenswertes über die tödliche Krankheit, deren Übertragung und die Möglichkeiten sich zu schützen. Das Programm der jeweiligen Tage wurde im vorhinein von den Lehren festgelegt. In manchen Stunden war es den Schülern freigestellt, was sie tun wollten.Sie konnten sich Filme ansehen oder in Büchern blättern. Teilweise wurden Mädchen und Buben getrennt, um so besser über geschlechtsspezifische Themen reden zu können. Beispielsweise veranstaltete die Mädchengruppe einen Ausflug zu einer Gynäkologin der Einrichtung "First Love". Auch das Frauenzentrum "Trotula" wurde besucht. Eine KoKoKo- Stunde stand an jedem Projekttag auf dem Programm. In ihr wurde den Lehrerinnen ein Feedback gegeben.

Die Eltern einer Schülerin veranstalteten ein Bewegungsspiel, mit welchem die Kinder ihr Selbstvertrauen stärken sollten. Andere erklärten sich dazu bereit, Lehrausgänge zu organisieren. So wurde auch am 4. Tag ein Ausflug in die Rosa- Lila– Villa veranstaltet. Diese ist das Schwulen- und Lesben-Zentrum Wien. Der Besuch sollte bewirken, dass die Schüler die Vorurteile und Scheu vor Homosexuellen verlieren. Doch leider stieß dieser Ausflug bei einigen Eltern anderer Schulen auf Aufregung und Unverständnis.

Die Lehrer, Eltern und vor allem die Schüler der Teilnehmerklassen fanden das Projekt jedoch sehr gelungen, und würden ein solches auch jeder Zeit wieder unterstützen.