Das neue Jahr ist nicht mehr fern und noch immer hat die Pandemie einen großen Einfluss auf das Schulleben. Auch wenn in den letzten Wochen leider viele Schulveranstaltungen abgesagt werden mussten, hatten zwei 3. Klassen die Möglichkeit, online jeweils an einer Demokratiewerkstatt teilzunehmen.

In Zusammenarbeit mit Mitarbeiter*innen des österreichischen Parlaments setzten sich die 3C und die 3E mit der wichtigen Rolle von- und dem kritischen Umgang mit Medien in einer Demokratie auseinander. In Kleingruppen erarbeiteten die Schüler*innen verschiedene Aspekte und gestalteten jeweils einen Artikel für eine Zeitung, die nach dem Abschluss des Workshops von der Demokratiewerkstatt gedruckt wird. Anschließend erhalten alle Schüler*innen ein Exemplar davon als Erinnerung.

Für uns am Schulschiff ist es sehr wichtig, dass unsere Schüler*innen auch in der derzeit schwierigen Situation die Möglichkeit bekommen, an Projekten teilzunehmen. Dadurch wird nicht nur Abwechslung in den Schulalltag gebracht, sondern auch die Motivation der Lernenden gesteigert. Darüber hinaus wirkt sich der Workshop förderlich auf die Medienkompetenz der Jugendlichen aus.

Unsere Klasse, die 3B, besuchte am 13. Oktober 2021 die Ausstellung von „Ärzte ohne Grenzen“. Diese fand am Karlsplatz im 1. Bezirk statt. Unsere Klassenbetreuer*innen, Frau Professor Marizzi und Herr Prof. Zwillink, wollten uns zeigen, wie diese internationale Organisation arbeitet, für die am Schulschiff schon oft Spendenaktionen stattgefunden haben.

Als Ärzten in Frankreich bewusst wurde, was Naturkatastrophen und Kriege für Menschen in armen Ländern bedeuten, beschlossen sie dagegen etwas zu tun und Menschen in Not zu helfen. Und so entstand die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, auf französisch „Médecins sans frontières“. Die Hälfte der Angestellten dieser Organisation sind Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen, die andere Hälfte Logistiker*innen und Techniker*innen. Sie sind in über 80 Ländern im Einsatz.

Sie helfen vielen Menschen weltweit und dazu gehört nicht nur, den Menschen Medikamente zu geben, sondern auch Zelte, Toiletten, sauberes Wasser und vieles mehr.

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt – eine Gruppe wurde von zwei Logistikern, die andere von einer Krankenpflegerin und zwei Ärzt*innen geführt. Wir konnten an diesem Vormittag sechs verschiedene Stationen besuchen. Die erste der Stationen behandelte das Thema Cholera. Beim Eingang des Cholera-Zeltes stand ein Behälter, der mit Chlorwasser gefüllt war, damit die Schuhe der Personen, die ins Zelt gingen, desinfiziert wurden. Außerdem sahen wir die Schutzausrüstung, die das medizinische Personal trägt, sowie weitere Schutzmaßnahmen. Danach besuchten wir die Station für mangelernährte Kinder. Durch die Messung des Oberarmes mit einem Band wird festgestellt, wie stark sie unterernährt sind. Dann bekommen diese Kinder nahrhafte Päckchen mit Erdnüssen, damit sie rasch wieder an Gewicht zulegen.

Natürlich waren auch die weiteren Stationen, z.B. ein Flüchtlingszelt und ein aufblasbarer OP-Saal sehr spannend und lehrreich. Durch diese Ausstellung wurde uns bewusst, was wir alles haben, das für viele Menschen auf der Welt nicht selbstverständlich ist: eine sichere Unterkunft, sauberes Wasser, medizinische Versorgung.

Die meisten von uns kannten vielleicht schon die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, aber durch diesen Ausflug ist vielen erst klar geworden, dass ihre Mitarbeiter*innen an diejenigen denken, die aufgrund von Krieg und Naturkatastrophen in einer oft lebensbedrohlichen Situation sind und dass sie versuchen so vielen Menschen wie möglich zu helfen, egal welche Religion, Hautfarbe oder Nationalität diese haben.

Es war ein empfehlenswerter Ausflug und wir hoffen, dass viele Leser*innen unseres Textes für die internationale Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, spenden werden.

Vielen Dank!

Von: Nina Isailovic, Fatma Ackovic, Mariss Kremser, Gloria Baidinger 3B

Wir, Julia, Leena, Sandy, Christine und Jana, aus der 6D haben im Rahmen des Startseminars Projektmanagement eine Exkursion nach Salzburg geplant.

Da wir sie aber aufgrund der Corona-Pandemie erst nächstes Jahr (Dez. 2021) durchführen können, möchten wir euch hier erklären, wie wir uns unseren Ausflug vorstellen.

Am ersten Tag des Startseminars mussten wir uns ein Projekt und einen Projektnamen überlegen. Wir entschieden uns für eine Exkursion nach Salzburg. Die Tage darauf planten wir alles grob durch. Nach dem Seminar entschieden wir uns, das Projekt wirklich durchzuführen. Daraufhin begann die genauere, detailliertere Planung. Jede bekam ein eigenes Arbeitspaket, welches sie alleine ausarbeiten musste. Übers ganze Jahr verteilt trafen wir uns dann als ganze Gruppe mehrmals, um unsere Fortschritte zu besprechen.

Jetzt noch zum Ablauf der Exkursion: Wir haben geplant, am Freitag, den 10.12, in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Zug von Wien Hauptbahnhof nach Salzburg Hauptbahnhof zu fahren. Dort wird uns ein City-Guide durch die Stadt führen und etwas zu Salzburgs Geschichte erzählen. Er wird uns Sehenswürdigkeiten wie z.B. Mozarts Geburtshaus, den Salzburger Dom und die Universitätskirche zeigen. Anschließend gehen wir in das Restaurant „Goldene Kugel“ Mittagessen. Am Nachmittag werden wir einen Weihnachtsmarkt besuchen und am Abend gegen 18 Uhr mit dem Zug zurückfahren.

Wir hoffen, dass die ganze Klasse mitfährt und es lustig wird.

Julia, Leena, Sandy, Christine und Jana aus der 6D

Plogging ist eine Trendsportart die 2016 in Schweden entstanden ist. Das „Kofferwort“ setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: „plocka“ bedeutet auf Schwedisch „aufheben“, „Jogging“ ist eine lockere Form des Laufens. Bei dieser Sportart spielt, gerade in Zeiten von Corona, die Hygiene natürlich eine bedeutende Rolle. Hierfür konnten wir uns von Sascha König, unserem Schulwart, große Müllsäcke und Einweghandschuhe ausborgen, um keine unhygienischen Artikel mit der bloßen Hand anfassen zu müssen und sie anschließend auch schnell entsorgen zu können.

Beim Plogging geht es um eine Kombination aus Bewegung und Umweltbewusstsein. Da der Turnunterricht derzeit nur im Freien stattfinden darf und wir aufgrund der niedrigen Temperaturen in Bewegung bleiben müssen, bietet sich diese Sportart perfekt an um unseren Schulhof, die Donauinsel, zu einem schöneren Ort zu machen. Die SchülerInnen der 1F haben sich dies zur Aufgabe gemacht und beide Gruppen dieser Klasse haben sich mit Müllbeutel und Einweghandschuhen auf den Weg gemacht, die Donauinsel von Müllbergen zu befreien. Wir sind zügig vom Schulschiff weggegangen Richtung Brigittenauerbrücke (etwa 1KM) und die Kinder bewiesen vom ersten Moment an, sehr großes Engagement. Der Müllsack wurde vom Klassenvorstand Prof. Zerlauth getragen. Bei der Brigittenauerbrücke angekommen, konnte der erste 120L Müllsack in den öffentlichen Mistkübeln an der Donauinsel entsorgt werden. Anschließend gingen wir über die Brücke auf die 22. Bezirk Seite. Hier konnten wir bereits nach etwa der Hälfte des Weges einen zweiten 120L Müllsack in die öffentlichen Mülltonnen befördern. Mit der anderen Teilgruppe der Klasse spielten sich ähnliche Szenen ab. Diesmal wählten wir eine andere Route und auch diese Gruppe schaffte es 120L Müll zu entsorgen.

Die Kinder waren bis zum Schluss mit vollem Eifer bei der Sache. Darüber hinaus war es eine tolle Erfahrung für sie, etwas sehr Unmittelbares für ihre Umwelt unternehmen zu können. Den Turnunterricht hat es auch bereichert, da die vielen Restriktionen derzeit, den Sportunterricht vor sehr schwierige Herausforderungen stellen. Damit hat sich Plogging zu einer tollen Abwechslung für die SchülerInnen und den Turnunterricht entwickelt. Darüber hinaus machen die ausgedehnten Spaziergänge bei niedrigen Temperaturen auch mehr Spaß, wenn weniger Müll am Seitenrand der Gehwege liegt.

Der Klassenvorstand und die Turnlehrerin der 1F

Lorenz Zerlauth und Birgit Eichinger

Anfang des Jahres 2020 bin ich an meinen Kollegen Mag. Manfred Wolf mit der Frage herangetreten, ob es möglich sei, dass Schülerinnen und Schüler im TEW-Unterricht einen Bücherwagen für die Bibliothek bauen können.

Diese Idee wurde sofort aufgegriffen und trotz mehrmaligen Corona-Pausen umgesetzt. Aus bereits vorhandenem Material bauten insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler aus drei verschiedenen 4.Klassen über mehrere Monate dieses Präsentationsmöbel für unsere neuen Graphic Novels.

Wir möchten uns herzlich bei folgenden Schülern für die Korpuskonstruktion bedanken:

Ali Eren Kaval, Julian Kisling, Ciwan Can, Robert Pupic (damalige 4e)

Wir möchten uns herzlich bei folgenden Schülerinnen und Schülern für die Innenkonstruktion bedanken:

Alwaled Alkoud, Diana Frühwirth, Vanessa Rauscher, Jamie Weiss, Lennart Braun, Siam Khondaker, Philipp Rössler (4c)

Jovanna Stevkkovski, Lekic Aleksander, Leo Rentmeister, Tamara Mal, Martin Maurer, Luis Pichler (4f)


Am 12. November fand die offizielle Übergabe an die Bibliothek statt.

Mag. Natascha Kutusow

2C: Naturabenteuer im Nationalpark Donau-Auen

Am 1. Oktober 2020 fuhren wir, die 2C in den Nationalpark Donau-Auen nach Petronell. Die Fahrt mit dem Zug dauerte ca. eine Stunde, und als wir ankamen, erwarteten uns schon zwei nette Studentinnen, die uns anschließend zum Nationalparkhaus führten. Dort wurde uns erklärt, dass das Haus bereits vor vielen Jahren zu einem Ökohaus umgebaut worden war. Dann wurden wir in sechs verschiedene Gruppen eingeteilt und marschierten zusammen in die Au. Nach einer kurzen Pause trennten wir uns und die verschiedenen Gruppen gingen jeweils zu einer anderen Station, die die BiologiestudentInnen unter Leitung von Frau Lindbaum vorbereitet hatten.

Es gab acht verschiedene Stationen, jede/r konnte vier davon machen:

1. Bodenprobe

Dort wurden verschiedene Bodenproben von unterschiedlichen Stellen entnommen. Eine wurde direkt beim Wasser entnommen, eine andere in der Nähe des Waldes und eine im Wald. Dann stellten wir fest, dass die Bodenproben im Wald zerbröseln und die beim Wasser nicht.

2. Steine schleifen

Bei dieser Station durften wir Specksteine schleifen, wobei uns Feilen zur Verfügung standen. Die Steine konnten wir anschließend mit nach Hause nehmen. Wir lernten, dass der Speckstein das weichste Gestein ist.

3. Tümpeln

Wir teilten uns in zwei Gruppen und jede Gruppe bekam ein Gefäß mit Wasser. Vorsichtig versuchten wir, kleine Tierchen aus dem Wasser mit einem Kescher zu fischen. Anschließend bestimmten wir sie. Wir fingen zum Beispiel drei Kleinlibellen-Larven.

4. Wirbellose Bodentiere

Schnecken, Regenwürmer und andere Bodentiere fingen wir dort. Danach bestimmten wir sie. Es waren Nacktschnecken, Weinbergschnecken und Regenwürmer. Wir probierten aus, wie die Schnecken reagieren, wenn man ihnen Essig vor die Fühler hält. Sie zogen ihre Fühler ein.

5. Tierspuren

Wir fanden zum Beispiel Fußabdrücke im Schlamm, ein Geweih und einen Teil von einer toten Schlange. Wir markierten die Stellen mit kleinen Fähnchen.

6. Insekten fangen

Es gelang uns, mit Fangnetzen verschiedene Spinnen und Insekten zu erwischen, zum Beispiel Heuschrecken und Wanzen. Nachdem wir alle Insekten betrachtet hatten, ließen wir sie wieder in die Freiheit kriechen oder fliegen.

7. Erosion (Abtragung)

Bei dieser Station haben wir in offene Rohre Bodenmaterial (Kieselsteine, Sand, Erde) eingefüllt, die Rohre in eine gewisse Neigung gebracht und anschließend diesen Boden mit Wasser begossen. Dabei konnten wir beobachten, dass das feinere Material wie Sand und Erde mit dem abfließenden Wasser stärker abgetragen wird als die Kieselsteine. Je steiler die Neigung war, desto mehr Material wurde abgetragen.

8. Flüsse brauchen Steine

In einer Plastikkiste sollten wir einen schrägen Flussboden aus Sand, Kieseln, Steinen und anderen Naturmaterialien nachbauen. Ziel war, dass dieser bei Begießen mit einer Gießkanne (das sollte die Strömung imitieren) möglichst unverändert blieb. Wir stellten fest, dass große Steine den Flussboden am besten befestigten.

Unsere beliebtesten Stationen waren die Bodenproben, das Schleifen der Steine und das Tümpeln.

Obwohl einige Kinder Angst vor Insekten hatten und manche fanden, dass es in den Donauauen zu matschig war, haben wir alle dank des abwechslungsreichen Stationenbetriebs der StudentInnen viele Entdeckungen in der Aulandschaft gemacht und den Tag im Freien genossen.

Nathalie Dürr und Angelika Lindbaum 2C

Link zum Schulschiff Google Classroom

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Erziehungsberechtigte:

Wie bereits per E-Mail und WebUntis kommuniziert wurde, bündelt das Schulschiff seine eLearning- bzw. Homeschooling-Aktivitäten einheitlich auf der Lernplattform "Google Classroom".

Classroom ist aufzurufen nach der Anmeldung in das Google-Konto von der Schule (Schema: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) - bzw. die Schul-E-Mail. (Die Schul-E-Mail stellt ein Google-Konto dar.)

Dies kann über die Schulhomepage durch Klick auf "Webmail" (Briefsymbol) auf der rechten Seite oder direkt über diesen Link erfolgen: Schulschiff google E-Mail

Natürlich kann auch der Link ganz zu Beginn dieses Beitrags angeklickt werden.

Eine kurze Information sowie eine ausführliche Anleitung zu Google Classroom für das Schulschiff befindet sich auf der Startseite der Schulschiff-Webuntis-Seite.

Wir hoffen, mit dieser Maßnahme die Herausforderungen und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Homeschooling vermindern und den neuen "Schulalltag" zumindest aus technisch-organisatorischer Sicht verbessern zu können.

Mit den besten Wünschen für alle Schulpartner und Schulpartnerinnen!

Die Schulleitung

SchülerInnen der 6c mit dem Autor Dominik Barta

Lebendige Literatur am Schulschiff:

Eine Veranstaltung mit dem österreichischen Autor DOMINIK BARTA im Mehrzwecksaal

Am 3.3.2020 besuchte uns der Schriftsteller Dominik Barta am Schulschiff. Die 6C bekam bei der Vorstellung seines  ersten Romans mit dem Titel „Vom Land“ viele Eindrücke vermittelt. Die Autorenlesung begann mit einer Fragerunde, wer von uns gerne lese oder schreibe. Danach erzählte der Autor über seinen Werdegang als Schriftsteller und seine berufliche Karriere. Da seine Doktorarbeit ein linguistisches Thema behandelte, fragte er uns, welche Sprachen wir sprechen und er war erstaunt, dass eine so große Sprachenvielfalt am Schulschiff herrsche. Ebenso ging er auf den Titel des Romans ein, und fragte uns, wie wir uns das Leben am Land vorstellen würden. Nachdem wir vieles über den Autor erfahren hatten, erzählte er uns über verschiedene Charaktere aus dem Buch und was ihn zu der Idee gebracht hatte, diesen Roman zu schreiben. Er selbst hatte, nach seiner Rückkehr aus Warschau, wo er eine Zeit lang gelebt und gearbeitet hatte, Flüchtlingskindern Deutschunterricht gegeben. Er setzt sich nach wie vor dafür ein, dass Flüchtlingskindern in Österreich eine bessere Ausbildung geboten wird. Dominik Barta erklärte uns, dass alle Geschehnisse in seinem Roman auf wahren Begebenheiten basieren würden. Durch seinen Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen aus Krisenregionen erfuhr er viel über deren Zeit im Krieg und er bekam ihre Erfahrungen aus erster Hand geschildert. Durch diese Eindrücke war die Inspiration zum Schreiben seines Romans „Vom Land“ gekommen.

Danach las er uns eine halbe Stunde  einen Teil daraus vor.

Am Ende der Autorenlesung durften wir uns die Bücher der Buchhandlung SÜDWIND ansehen und bei Interesse bestellen. Einige aus unserer  Klasse 6C haben dem Autor noch mehrere Fragen gestellt. Er meinte am Schluss, dass er seinen Aufenthalt am Schulschiff als äußerst angenehm empfunden und sich über unser Interesse an ihm und seinem Roman sehr gefreut hätte.  Wir erhielten ein signiertes Buch des Autors, welches sich in der Schulbibliothek befindet.

Wir danken dem Elternverein und der Buchhandlung SÜDWIND dafür, dass sie diese interessante Begegnung mit einem jungen österreichischen Schriftsteller für uns möglich gemacht haben!

 
Melanie Preisler, 6C
 
Exemplare des Buchs Vom Land von Dominik Barta am Tisch liegend

Sehr geehrte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer!

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Hiermit wollen wir Sie und euch informieren, dass wir unser Projekt "Schulminis" nächstes Schuljahr abschließen werden, indem wir die fertigen Hefte den Klassenbetreuerinnen und  -Betreuern der ersten Klassen zur Verteilung an die Kinder übergeben.

Das Schulmini ist ein Heft, welches den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen den Schulstart erleichtern soll. Neben dem Schulplan enthält es auch einen Verhaltenskodex sowie ein Schul-ABC. Dieses soll den Kindern alle wichtigen Informationen zum Zurechtfinden in der Schule zeigen; von den Öffnungszeiten des Schularztes bis hin zu Informationen über Web-Untis. Mit einer bunten Gestaltung haben wir versucht, es so ansprechend wie möglich aussehen zu lassen.

Das Projektteam "Schulminis"

1C: Wer vertritt uns im Parlament?

Am Dienstag, den 14. Jänner 2020, machte unsere Klasse, die 1C, einen Ausflug in die Demokratiewerkstatt. Diese fand in den “Auswanderungsgebäuden“ des Parlaments statt. Als wir dort ankamen, wurden wir gleich in unseren Raum geführt. Unser Thema lautete: „Wer vertritt uns im Parlament?“

Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt, deren Namen waren:

Wahlen, Politik, Parlament und Demokratie.

Gruppe Wahlen: Wir haben zunächst einen Beitrag für eine Radiosendung aufgenommen. Danach haben wir die Nationalratsabgeordnete Petra Bayr (SPÖ) interviewt. Eine unserer Fragen war: „Ist es anstrengend bei einem Wahlkampf mitzumachen?“ Ihre Antwort lautete: „Ja, aber es lohnt sich.“

Gruppe Politik: Politik bedeutet, dass man miteinander diskutiert und Entscheidungen trifft. Jeder kann Politik machen, indem man miteinander redet. Wir nahmen zu diesem Thema einen Text auf und stellten dazu auch Frau Bayr die Frage, was für sie Politik bedeutet.

Gruppe Demokratie: Auch wir haben Frau Bayr interviewt. Wir sind aber auch auf die Straße gegangen, um PassantInnen zu befragen, was für sie Demokratie bedeutet.

Gruppe Parlament: Das Parlament ist ein riesiger Saal, in dem sich 183 Abgeordnete treffen, um zu diskutieren und abzustimmen. Eine Frage an Frau Bayr war: „Was ist ein Ausschuss?“ Sie erklärte uns: „ Es bilden sich kleine Gruppen, in denen bestimmte Themen diskutiert werden.“

Der Ausflug in die Demokratiewerkstatt war sehr interessant und unsere Klasse hat viel Neues über die Demokratie in Österreich gelernt. Was wir erfahren haben, könnt ihr in unserem zehnminütigen Radiobeitrag hören:

Radiobeitrag der 1C (07.03.2020).
 
Viel Vergnügen!

Text von Angelika, Laszlo, Nathalie und Miriam H.
Fotos von Greta und Patricia

 

3BC: Der Weg eines Gesetzes

Am Montag, den 10. Februar 2020 nahmen wir, die Klasse 3BC vom Schulschiff, an einem Demokratieworkshop teil. Wir besuchten den Workshop mit Herrn Prof. Pumberger und Frau Prof. Wallner-Grabner.

Um 9:30 fuhren wir zur Hofburg, wo zur Zeit das Parlament untergebracht ist. Am Anfang wurden wir in zufällige Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen sollten wir wichtige Begriffe wie zum Beispiel Demokratie oder Gewaltentrennung erklären.

Danach erforschten wir den Weg des Gesetzes. Jede Gruppe übernahm eine Station, die das Gesetz zurücklegt.

Dann gingen wir ins Parlament in der Hofburg. Wir durften auf den Sesseln sitzen, auf denen sonst die PolitikerInnen Platz nehmen und spielten eine Gesetzesabstimmung nach.

Am Ende nahmen wir eine Radiosendung auf, die wir dann auch anhörten. Der Ausflug gefiel uns sehr gut.

Hier findet ihr unsere Radiosendung (07.03.2020).
 
Viel Vergnügen!

Text von Amelie & Diana

 Die diesjährige Modell-UNO fand vom 26.–28. Februar im Universitätssportzentrum auf der Schmelz und in der UNO statt.

Auch heuer übten sich unsere Schülerinnen und Schüler bei der 11. Modell-UNO als Delegierte. Sie befassten sich mit grenzüberschreitenden Fragen und Problemstellungen, die derzeit wirklich alle beschäftigen.

Als Delegierte mussten sie  für die Interessen ihrer Länder sprechen, Kompromisse schließen und wirklich sehr gut vorbereitet sein. Dabei sollten die generellen Ziele der UNO wie das Eintreten für weltweiten Frieden, die Förderung von Sicherheit und Abrüstung sowie die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Staaten im Fokus behalten werden.

Die Themen die unsere Teilnehmer*innen gewählt haben waren:

  • Ressourcenkonflikt
  • Globale Ernährung
  • Myanmar
  • Genmanipulation und
  • Weltraummüll.

Zusätzlich gab es noch als aktuelles Thema das Coronavirus mit dem sich der Modell-UN – Sicherheitsrat befasst hat.

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht! (pdf)

 

Foto: Florian Riepl

Eine gute Gelegenheit für unsere Schüler_innen, ihre im Unterricht erworbenen Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden, bieten die Besuche ausländischer Delegationen am Schulschiff.

So auch am Mittwoch, dem 12.02.2020, als uns Schulinspektor_innen und Lehrer_innen der Académie Nice/ Frankreich besuchten. Nach der Begrüßung durch Herrn Direktor Schwarz stellten Audrey und Aleksandra aus der 8A in geschliffenem Französisch unseren Standort vor und waren auch in der anschließenden Fragerunde um keine Antwort verlegen. Eine Führung durch das Schiff und Unterrichtsbesuche rundeten das Besuchsprogramm ab.

Aber auch für die Französisch-Lehrer_innen des Schulschiffs war dieser Besuch ein besonderer Glücksfall. Da die Intensivsprachwoche für die Französisch-Schüler_innen der 7. Klasse auch heuer wieder in Nizza stattfinden wird, freuen wir uns schon auf bereits vereinbarte Treffen mit den französischen Kolleg_innen.

Bericht: G. Goschnik
Foto: Hélène Pouliquen

Nach den Semesterferien hatte die 2c einen ungewöhnlichen Unterricht. Im Zuge eines Kulturkontakt-Projektes hatten wir die Möglichkeit, Spiele zu erfinden. Dafür wurde ein echter Spieleerfinder für zwei Tage eingeladen.

Bei diesem Workshop haben wir viel entdeckt und gelernt. Guido Hoffmann hat viele seiner Spiele und Prototypen mitgebracht und uns erklärt, welche Phasen es von der Ideenfindung bis zum Verkauf des Spieles im Handel gibt. Interessant war hierbei, dass jede Kleinigkeit, die im Alltag auftaucht, eine Idee für ein Spiel sein könnte. Daher ist es ganz wichtig, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.

Nach einem kurzen Theorieteil ging es in die Praxis: Wir sammelten in Kleingruppen oder auch alleine Ideen für unser zukünftiges Spiel. Dabei half uns Herr Hoffmann sehr gerne und ausführlich. Besonders viel Spaß hat natürlich dann der kreative Teil gemacht, bei dem wir unserer Phantasie freien Lauf lassen konnten. Mit tollen Materialien (Figuren, Spielgeld, Folien, Pappe, Farben, …) bastelten wir unsere Prototypen. Leider waren die sechs Stunden so schnell vorbei, dass manche von uns noch zuhause weitergearbeitet haben.

Da natürlich jedes Spiel auch eine Spielregel aufweisen muss, die mit einer spannenden Story beginnt, werden wir uns damit noch ausführlich im Deutschunterricht beschäftigen.

Wenn wir mit allem fertig sind, veranstalten wir in einer KoKoKo-Stunde eine Spielemesse.

Im Wintersemester 2019 fand das bisher qualitativ beste Volleyball-Modul der letzten 25 Jahre Schulschiff statt!

Nicht nur einige Vereinsspielerinnen und -spieler trugen dazu bei, sondern zu einem großen Teil alle anderen Schülerinnen und Schüler, die durch überdurchschnittlichen Einsatz und Lernwillen das Spielniveau extrem hoch hielten.

Ich möchte allen Beteiligten zu ihren Leistungen gratulieren und verbleibe mit sportlichen Grüßen

Christian Halmer

Im Rahmen des modularen Sportsystems in der Oberstufe, hatten wir die Möglichkeit die Trendsportart Bubble Soccer auszuprobieren. Bei dieser ausgefallenen Sportart schlüpft man in eine überdimensionale, mit Luft gefüllte Blase (Bubble), um anschließend unter erschwerten Bedingungen Fußball zu spielen. Der Vorteil der Bubbles ist, dass man gegnerische SpielerInnen umwerfen kann, ohne dass man sich verletzt. Darüber hinaus ist es, für viele Menschen, eine komplett neue Bewegungserfahrung so stark durch die Gegend geschleudert zu werden.

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Augeblendeter Text

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, hatten die SchülerInnen den Dreh schnell raus und waren voller Tatendrang dabei. Es fehlte nicht am nötigen Einsatz und schnell flogen die Bubbles, mit den dazugehörigen SchülerInnen, quer durch den Turnsaal. Tore wurden auch hin und wieder erzielt und der Spaßfaktor war sehr hoch.

Ein großes Dankeschön geht hierbei an die Sportunion Wien, die uns mit dem notwendigen Material unterstützt hat. Dadurch haben sich die SchülerInnen die hohen Kosten erspart, die bei der Anmietung der Bubbles entstanden wären!

Mit diesem Ereignis sind die SchülerInnen mit den Modulen für das Wintersemester 2019/20 fertig und können mit einer guten Erinnerung in die Semesterferien starten, um sich im nächsten Semester auf neue sportliche Herausforderungen einzulassen.

Das Sportlehrerinnen und Lehrerteam des Schulschiffs.

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