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1C: Wer vertritt uns im Parlament?

Am Dienstag, den 14. Jänner 2020, machte unsere Klasse, die 1C, einen Ausflug in die Demokratiewerkstatt. Diese fand in den “Auswanderungsgebäuden“ des Parlaments statt. Als wir dort ankamen, wurden wir gleich in unseren Raum geführt. Unser Thema lautete: „Wer vertritt uns im Parlament?“

Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt, deren Namen waren:

Wahlen, Politik, Parlament und Demokratie.

Gruppe Wahlen: Wir haben zunächst einen Beitrag für eine Radiosendung aufgenommen. Danach haben wir die Nationalratsabgeordnete Petra Bayr (SPÖ) interviewt. Eine unserer Fragen war: „Ist es anstrengend bei einem Wahlkampf mitzumachen?“ Ihre Antwort lautete: „Ja, aber es lohnt sich.“

Gruppe Politik: Politik bedeutet, dass man miteinander diskutiert und Entscheidungen trifft. Jeder kann Politik machen, indem man miteinander redet. Wir nahmen zu diesem Thema einen Text auf und stellten dazu auch Frau Bayr die Frage, was für sie Politik bedeutet.

Gruppe Demokratie: Auch wir haben Frau Bayr interviewt. Wir sind aber auch auf die Straße gegangen, um PassantInnen zu befragen, was für sie Demokratie bedeutet.

Gruppe Parlament: Das Parlament ist ein riesiger Saal, in dem sich 183 Abgeordnete treffen, um zu diskutieren und abzustimmen. Eine Frage an Frau Bayr war: „Was ist ein Ausschuss?“ Sie erklärte uns: „ Es bilden sich kleine Gruppen, in denen bestimmte Themen diskutiert werden.“

Der Ausflug in die Demokratiewerkstatt war sehr interessant und unsere Klasse hat viel Neues über die Demokratie in Österreich gelernt. Was wir erfahren haben, könnt ihr in unserem zehnminütigen Radiobeitrag hören:

Radiobeitrag der 1C (07.03.2020).
 
Viel Vergnügen!

Text von Angelika, Laszlo, Nathalie und Miriam H.
Fotos von Greta und Patricia

 

3BC: Der Weg eines Gesetzes

Am Montag, den 10. Februar 2020 nahmen wir, die Klasse 3BC vom Schulschiff, an einem Demokratieworkshop teil. Wir besuchten den Workshop mit Herrn Prof. Pumberger und Frau Prof. Wallner-Grabner.

Um 9:30 fuhren wir zur Hofburg, wo zur Zeit das Parlament untergebracht ist. Am Anfang wurden wir in zufällige Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen sollten wir wichtige Begriffe wie zum Beispiel Demokratie oder Gewaltentrennung erklären.

Danach erforschten wir den Weg des Gesetzes. Jede Gruppe übernahm eine Station, die das Gesetz zurücklegt.

Dann gingen wir ins Parlament in der Hofburg. Wir durften auf den Sesseln sitzen, auf denen sonst die PolitikerInnen Platz nehmen und spielten eine Gesetzesabstimmung nach.

Am Ende nahmen wir eine Radiosendung auf, die wir dann auch anhörten. Der Ausflug gefiel uns sehr gut.

Hier findet ihr unsere Radiosendung (07.03.2020).
 
Viel Vergnügen!

Text von Amelie & Diana

 Die diesjährige Modell-UNO fand vom 26.–28. Februar im Universitätssportzentrum auf der Schmelz und in der UNO statt.

Auch heuer übten sich unsere Schülerinnen und Schüler bei der 11. Modell-UNO als Delegierte. Sie befassten sich mit grenzüberschreitenden Fragen und Problemstellungen, die derzeit wirklich alle beschäftigen.

Als Delegierte mussten sie  für die Interessen ihrer Länder sprechen, Kompromisse schließen und wirklich sehr gut vorbereitet sein. Dabei sollten die generellen Ziele der UNO wie das Eintreten für weltweiten Frieden, die Förderung von Sicherheit und Abrüstung sowie die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Staaten im Fokus behalten werden.

Die Themen die unsere Teilnehmer*innen gewählt haben waren:

  • Ressourcenkonflikt
  • Globale Ernährung
  • Myanmar
  • Genmanipulation und
  • Weltraummüll.

Zusätzlich gab es noch als aktuelles Thema das Coronavirus mit dem sich der Modell-UN – Sicherheitsrat befasst hat.

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht! (pdf)

 

Foto: Florian Riepl

Eine gute Gelegenheit für unsere Schüler_innen, ihre im Unterricht erworbenen Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden, bieten die Besuche ausländischer Delegationen am Schulschiff.

So auch am Mittwoch, dem 12.02.2020, als uns Schulinspektor_innen und Lehrer_innen der Académie Nice/ Frankreich besuchten. Nach der Begrüßung durch Herrn Direktor Schwarz stellten Audrey und Aleksandra aus der 8A in geschliffenem Französisch unseren Standort vor und waren auch in der anschließenden Fragerunde um keine Antwort verlegen. Eine Führung durch das Schiff und Unterrichtsbesuche rundeten das Besuchsprogramm ab.

Aber auch für die Französisch-Lehrer_innen des Schulschiffs war dieser Besuch ein besonderer Glücksfall. Da die Intensivsprachwoche für die Französisch-Schüler_innen der 7. Klasse auch heuer wieder in Nizza stattfinden wird, freuen wir uns schon auf bereits vereinbarte Treffen mit den französischen Kolleg_innen.

Bericht: G. Goschnik
Foto: Hélène Pouliquen

Nach den Semesterferien hatte die 2c einen ungewöhnlichen Unterricht. Im Zuge eines Kulturkontakt-Projektes hatten wir die Möglichkeit, Spiele zu erfinden. Dafür wurde ein echter Spieleerfinder für zwei Tage eingeladen.

Bei diesem Workshop haben wir viel entdeckt und gelernt. Guido Hoffmann hat viele seiner Spiele und Prototypen mitgebracht und uns erklärt, welche Phasen es von der Ideenfindung bis zum Verkauf des Spieles im Handel gibt. Interessant war hierbei, dass jede Kleinigkeit, die im Alltag auftaucht, eine Idee für ein Spiel sein könnte. Daher ist es ganz wichtig, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.

Nach einem kurzen Theorieteil ging es in die Praxis: Wir sammelten in Kleingruppen oder auch alleine Ideen für unser zukünftiges Spiel. Dabei half uns Herr Hoffmann sehr gerne und ausführlich. Besonders viel Spaß hat natürlich dann der kreative Teil gemacht, bei dem wir unserer Phantasie freien Lauf lassen konnten. Mit tollen Materialien (Figuren, Spielgeld, Folien, Pappe, Farben, …) bastelten wir unsere Prototypen. Leider waren die sechs Stunden so schnell vorbei, dass manche von uns noch zuhause weitergearbeitet haben.

Da natürlich jedes Spiel auch eine Spielregel aufweisen muss, die mit einer spannenden Story beginnt, werden wir uns damit noch ausführlich im Deutschunterricht beschäftigen.

Wenn wir mit allem fertig sind, veranstalten wir in einer KoKoKo-Stunde eine Spielemesse.

Im Wintersemester 2019 fand das bisher qualitativ beste Volleyball-Modul der letzten 25 Jahre Schulschiff statt!

Nicht nur einige Vereinsspielerinnen und -spieler trugen dazu bei, sondern zu einem großen Teil alle anderen Schülerinnen und Schüler, die durch überdurchschnittlichen Einsatz und Lernwillen das Spielniveau extrem hoch hielten.

Ich möchte allen Beteiligten zu ihren Leistungen gratulieren und verbleibe mit sportlichen Grüßen

Christian Halmer

Im Rahmen des modularen Sportsystems in der Oberstufe, hatten wir die Möglichkeit die Trendsportart Bubble Soccer auszuprobieren. Bei dieser ausgefallenen Sportart schlüpft man in eine überdimensionale, mit Luft gefüllte Blase (Bubble), um anschließend unter erschwerten Bedingungen Fußball zu spielen. Der Vorteil der Bubbles ist, dass man gegnerische SpielerInnen umwerfen kann, ohne dass man sich verletzt. Darüber hinaus ist es, für viele Menschen, eine komplett neue Bewegungserfahrung so stark durch die Gegend geschleudert zu werden.

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Augeblendeter Text

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, hatten die SchülerInnen den Dreh schnell raus und waren voller Tatendrang dabei. Es fehlte nicht am nötigen Einsatz und schnell flogen die Bubbles, mit den dazugehörigen SchülerInnen, quer durch den Turnsaal. Tore wurden auch hin und wieder erzielt und der Spaßfaktor war sehr hoch.

Ein großes Dankeschön geht hierbei an die Sportunion Wien, die uns mit dem notwendigen Material unterstützt hat. Dadurch haben sich die SchülerInnen die hohen Kosten erspart, die bei der Anmietung der Bubbles entstanden wären!

Mit diesem Ereignis sind die SchülerInnen mit den Modulen für das Wintersemester 2019/20 fertig und können mit einer guten Erinnerung in die Semesterferien starten, um sich im nächsten Semester auf neue sportliche Herausforderungen einzulassen.

Das Sportlehrerinnen und Lehrerteam des Schulschiffs.

Laecheln und Freude LOGO

Sehr geehrte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer!
Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler!

Hiermit wollen wir Sie informieren, dass das Projekt “Lächeln & Freude” erfolgreich abgeschlossen wurde.
Mit Ihrer Hilfe haben wir es geschafft, den acht “SOS-Kinderdorf”-Kindern zu Weihnachten eine große Freude zu machen!

Die Kinder haben sich über die Geschenke die sie sich gewünscht hatten und den mit uns verbrachten Weihnachtsnachmittag sehr gefreut!
Wir haben bis jetzt noch Kontakt mit den Kindern und wollen uns in naher Zukunft mit ihnen erneut treffen, da sich zwischen uns allen eine schöne Freundschaft gebildet hat.

Daher danken Ihnen die “SOS-Kinderdorf”-Kinder, die Projektleiterin von “SOS-Kinderdorf” und das ganze Projektteam für Ihre Unterstützung, Spenden und Geschenke!

Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr!

Mit freundlichen Grüßen,
das Projektteam “Lächeln & Freude”

FamilyFun

Die Wünsche der vier Jungs, die von uns erfüllt wurden,
waren Jahreskarten für „Family Fun“.

Médecins sans frontières in Wien

Im Rahmen unserer „25 Jahre Schulschiff“ - Spendenaktion für Ärzte ohne Grenzen besuchten wir mit Frau Prof. Marizzi und Herrn Prof. Zwillink die Ausstellung dieser international tätigen Organisation am Karlsplatz.

Erst wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Meine Gruppe wurde von der Allgemeinmedizinerin Susanna, die für Ärzte ohne Grenzen u.a. in Tschetschenien und im Südsudan im Einsatz war, geführt.

Zunächst wurden wir allgemein über die Organisation informiert, die in Frankreich unter dem Namen Médecins sans frontières (MSF) gegründet wurde. Wir erfuhren, dass MSF zu 95%  von Spenden finanziert wird und keine staatlichen Förderungen annimmt, da sie politisch unabhängig bleiben möchte.

Dann erzählte Susana uns über Flüchtlingscamps und deren Ausstattung. In den besagten Camps gibt es oft enorme Engpässe, die Wasser- und Nahrungsversorgung betreffend. Wir durften als Gruppe versuchen in ein Zelt, das so auch in Flüchtlingscamps eingesetzt wird, zu kriechen und uns fiel auf, dass der Platz in diesen Zelten mehr als beengt ist.

Danach gingen wir zu der nächsten Station, die das Thema Cholera behandelte. Dort erfuhren wir einige Fakten über die Krankheit und lernten etwas über den Krankheitsverlauf von Cholera. Cholera ist eine Durchfallerkrankung, die hauptsächlich durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen wird.
Als Nächstes informierte uns Susanna über „vernachlässigte Krankheiten“ wie Kala-Azar, eine Infektionskrankheit, Malaria, eine Fieberkrankheit, und die Afrikanische Schlafkrankheit, die wie der Name schon besagt, zu Schlafstörungen führt.

Die nächste Station zeigte eine Versorgungsstation für unterernährte Kinder. Als Beispiel für die extreme Unterernährung der Kinder zeigte uns unsere Betreuerin ein Band, mit dem der Oberarm von Kindern abgemessen wird. Die Gefahrenstufen sind mit den Farben Rot, Gelb und Grün dargestellt. Es war für uns alle kaum vorstellbar, dass es tatsächlich Kinder gibt, deren Arm so dünn ist, dass er in den roten Bereich fällt.

Unsere letzte Etappe an diesem spannenden und informationsreichen Tag war das OP-Zelt. Dieses Zelt kommt vor allem in Kriegsgebieten, wie zum Beispiel in Afghanistan zum Einsatz. Diese Thematik nahm Susanna als Anlass, uns noch mehr über die politische Haltung von Ärzte ohne Grenzen zu erzählen: Ärzte ohne Grenzen ist eine unabhängige und auf Privatspenden angewiesene Organisation, die durch ihre politische Unabhängigkeit oftmals in brenzlige Situationen gerät.

Ich bewundere die Arbeit der MitarbeiterInnen von Ärzte ohne Grenzen und bedanke mich vielmals bei Susanna, die uns wirklich einen sehr spannenden Einblick in die Organisation gegeben hat. Außerdem hoffe ich, dass die vom Schulschiff gesammelten Spenden eine Hilfe für diese tolle Organisation sind und dass Ärzte ohne Grenzen als Organisation weiterhin ihre unverzichtbare und wichtige Arbeit durchführen kann. Mein Respekt gilt allen MitarbeiterInnen, die oft höchst gefährlichen Situationen ausgesetzt sind und diese mit Bravour bewältigen. Ich danke Ärzte ohne Grenzen für ihre tolle Arbeit!

Maxim Habison und Camillo Manurung

Auch heuer laden wir wieder herzlich zu unserem adventlichen Wandelkonzert ein.

Das Publikum wandelt geführt von Glockenklängen bei Kerzenschein durch die Gänge des Schulschiffs. An verschiedenen Orten wird von unseren Schülerinnen und Schülern gesungen und musiziert.

Im Anschluss an die musikalischen Genüsse gibt es noch die Möglichkeit bei einem vorweihnachtlichen Umtrunk die jungen Künstlerinnen und Künstler zu treffen.

Donnerstag, 19. Dez. 2019 um 18:30

am Schulschiff

Sehr geehrte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer!

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler!

Das „SOS-Kinderdorf“ als Verein und Stiftung auf der ganzen Welt gibt Waisen ein sicheres und Zukunft förderndes Zuhause. Diese Kinder haben Niemanden mit dem sie spielen und Spaß haben können. Und deshalb findet am 20.Dezember 2019 unser Projekt „Lächeln und Freude“ in der SOS-Kinderdorf-WG in Wien statt.

Unsere Ziele sind es, den acht Kindern (zwischen 7-16 Jahren) ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihnen Freude zu bereiten.

Wir, Elena Izdrea, Jasmin Tail, Monika Chorherr, Moritz Kainer und Ata Töre aus der Klasse 6B, wollen am 20.12.2019 mit diesen Kindern spielen, singen, reden und vieles mehr. Die dort neu entstandenen Freundschaften mit den SOS-Kinderdorf-Kindern wollen wir pflegen und immer wieder bei ihnen vorbeischauen.
Auch der Weihnachtsmann wird bei den Kindern mit ein paar Geschenken vorbeikommen und weihnachtliche Geschichten vorlesen.

Wir brauchen dafür Ihre bzw. eure Unterstützung! 
 
Bis zum 18.Dezember 2019 bitten wir Sie mit einer Spende von 2€ den SOS-Kinderdorf-Kindern eine Freude zu schenken!
 
Ab dem 2. Dezember wird eine Spenden-Box im Lehrerzimmer stehen
und zusätzlich bekommt jede Klasse ein Infoblatt mit einem Datum,
an dem wir eure Spenden in der Klasse sammeln kommen.
 
Für zusätzliche Informationen und Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
das Projektteam „Lächeln & Freude“

Die Unverbindliche Übung „Politische Bildung“ organisierte auch heuer wieder eine Podiumsdiskussion anlässlich der bevorstehenden EU-Wahlen. Diese fand am 20.Mai 2019 im Mehrzweckraum des Schulschiffs statt.

Von allen sieben kandidierenden Parteien wurden VertreterInnen erwartet, doch letzten Endes erschienen nur fünf. Die Vertreterin der FPÖ ließ sich kurzfristig entschuldigen. Der FPÖ steckte wohl die Ibiza-Affäre noch in den Knochen. Und auch von der KPÖ kam niemand.

In einem Eingangsstatement erläuterten die VertreterInnen ihre Motive für ihr Engagement in der Partei und die wichtigsten Anliegen ihrer Partei. Danach wurden von der Diskussionsleitung Fragen zum Thema Klimaschutz gestellt. Die Antwort: Ja, Klimaschutz ist wichtig. Aber wie? Darauf wusste keiner so recht eine Lösung. Abschließend ging der Ball ins Publikum und es wurden viele kritische Fragen gestellt, vor allem zur CO2-Steuer und zur sehr aktuellen Ibiza-Affäre.

Sehr viele Klassen der Oberstufe und auch einige vierte Klassen waren der Einladung gefolgt. Daher war der Merzweckraum, wie auch bei den bisherigen Diskussionen, gut gefüllt. Die beiden Moderatorinnen Michelle Pöltl (7a) und Joyce Hoang (7d) meisterten ihre Aufgabe bravourös und führten wortgewandt durch die Diskussion.

von Anna Spörker (8de) und Ricardo Roth (8de)
(für die TeilnehmerInnen der Unverbindlichen Übung „Politische Bildung“)

Am 22. Mai haben zwei Mixed Teams aus zwei fünften Klassen (5a und 5b), beim Wiener ULTIMATE FRISBEE Oberstufen - Schulcup gespielt.

Gespielt wurde 5:5. Insgesamt 24 Teams waren gemeldet und alle Gruppen sind trotz Dauerregen gekommen. Bei Wind und Niederschlag waren die Schulschiff - Teams immer mit zwei oder drei Mädchen am Feld.

Mit nur einem Wechselspieler, haben sie den 22. Platz („Scheibentaucher“) und den sensationellen 6. Platz („Shieldkröten-Wolves“) gemacht. Die Scheibentaucher haben zusätzlich die SPIRIT - Wertung GEWONNEN!

Wir gratulieren euch ganz herzlich!

Schulschiff Bertha von Suttner und Lycée Louis Pasteur Strasbourg

le feeling européen

Zum wiederholten Male besuchte uns im April eine « classe européenne“ mit 20 SchülerInnen aus dem Lycée Louis Pasteur aus Straßburg. Die Klasse 5a verbrachte einen ganzen Tag mit den französischen Jugendlichen, die für eine Kulturwoche nach Wien kamen und die diese Begegnung am Schiff überaus schätzten. Neben viel Lachen, gemeinsamem Essen und Ballspiel im Turnsaal wurde tatsächlich auch hart gearbeitet!

O-Ton aus der 5a …

J’aime beaucoup le temps ensemble et ils étaient très drôles –Je n’ai jamais compris si peu: ich habe noch nie so wenig verstanden – J’aime beaucoup les caractères des jeunes: ils sont très drôles et ils sont aussi très gentils ♥–– Schöne Erfahrung – Toller Tag mit wirklich guten Ideen ☺ –

 

Bericht von Chiara Keichel, 5a

Am Montag, den 1. April bekamen wir, die 5a, Besuch von einer Klasse aus Straßburg. Dies ist eine Stadt im Nordosten von Frankreich.

Wir trafen uns um 8:10 im Mehrzwecksaal und waren alle sehr gespannt, wie das Aufeinandertreffen mit den französischen SchülerInnen wird. Zu Beginn führten ein paar Leute aus der 5A die französische Klasse durch unsere Schule. Die Franzosen waren sehr interessiert und hörten aufmerksam zu.

Anschließend trafen wir wieder in den Mehrzwecksaal ein und direkt im Anschluss erzählten uns die Franzosen, in Form eines Vortrags, etwas über den Namensträger ihrer Schule, Louis Pasteur, auf Französisch. Da ein paar Leute der 5a auch einen Vortrag über unsere Namenträgerin Bertha von Suttner vorbereitet hatten, trugen sie diesen den Franzosen auch vor.
Der Akzent der französischen SchülerInnen war für uns sehr interessant anzuhören. Manche sprachen etwas schnell, weshalb es an einigen Stellen schwer war, den Text zu verstehen.

Nach den Vorträgen wurden wir in Gruppen eingeteilt, die aus jeweils vier SchülerInnen der 5A und vier aus Straßburg bestand. Das Ziel der Gruppenarbeit war ein Dialog zwischen Bertha von Suttner und Louis Pasteur, den die einzelnen Arbeitsgruppen zum Schluss präsentieren sollten. Wir mussten unseren Teil auf Französisch vortragen und die Franzosen mussten ihren Text auf Deutsch halten. Wir halfen uns gegenseitig bei der Erstellung unserer Texte in der anderen Sprache.

Um 12 Uhr legten wir eine Pause ein. Martina vom Buffet stellte uns ein Mittagessen im Speisesaal zur Verfügung. Nach der Pause sollten wir uns gegenseitig unsere Arbeitsergebnisse präsentieren. Uns ist aufgefallen, dass die Franzosen manche Buchstaben nicht aussprechen konnten, zum Beispiel das „h“ oder „v“. Außerdem ist einigen aufgefallen, dass die Franzosen Schwierigkeiten hatten, das Wort „Suttner“ richtig auszusprechen.

Zum Abschluss des Tages gingen wir gemeinsam in den Turnsaal. Viele Schüler und Schülerinnen der 5a freundeten sich im Laufe dieses Tages mit einigen Französinnen und Franzosen an und trafen sich auch privat nach der Schule.

Es war eine sehr interessante und schöne Erfahrung, uns mit den Straßburgern auszutauschen, vor allem weil alle sehr freundlich und offen uns gegenüber waren.

Am 31.01.2019 absolvierten wir, die 7EF, eine Shades-Tour. Generell sollen durch diese Touren gesellschaftliche Randthemen wie Armut & Obdachlosigkeit, Flucht & Integration sowie Sucht & Drogen Interessierten näher gebracht werden. Neben dem Abbau von Vorurteilen bietet das Unternehmen „Shades Tours“ dadurch auch Menschen, die selbst von diesen Themen betroffen sind, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.

Das Thema unserer Tour war Flucht & Integration. Am Morgen kam ein Flüchtling in unsere Klasse, der uns über Syrien, den Krieg und seine Flucht berichtete.
Nach der Präsentation fuhren wir mit Herrn Professor Pumberger und Herrn Professor Ruttner zum Hauptbahnhof, wo die eigentliche Tour durch Wien begann. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und machten uns anschließend auf den Weg, die verschiedenen Stationen der Flucht abzugehen. Die erste Station war der Hauptbahnhof selbst. Hier kamen 2015 viele Flüchtlinge an, die entweder in Österreich Asyl beantragten oder ihre Flucht in andere Länder fortsetzten. Unsere Guides Kenan und Zakarya, die selbst 2015 nach Österreich gekommen waren, zeigten uns Bilder, wo hunderte Menschen auf dem Boden des Hauptbahnhofs saßen, weil sie keinen anderen Platz mehr hatten.

Danach ging unsere Tour weiter zum Erste Bank Campus. Hier wurden viele Flüchtlinge nach ihrer Ankunft untergebracht und Helfer haben im Campus Stockbetten aufgebaut, um eine Übernachtungsmöglichkeit für diese Menschen zu schaffen. Die nächste Station, das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in der Landstraßer Hauptstraße, erreichten wir mit der Straßenbahn. Unsere Begleiter erzählten uns, dass sie hier öfters von Beamten interviewt wurden, damit diese in Erfahrung bringen konnten, woher sie kamen, wer sie sind und warum sie nach Österreich geflüchtet waren. Nach dieser Station ging es weiter zur Volkshilfe, wo uns erzählt wurde, wie Flüchtlinge in Österreich untergebracht werden: Entweder in Wohnheimen, wie zum Beispiel von der Caritas zur Verfügung gestellt, oder in privat gemieteten Wohnungen.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus bis zum Rochus Markt. Dort hörten wir, dass es mittlerweile auch syrische Geschäfte in Wien gibt und wir durften auch eine syrische Süßigkeit verkosten. Die vorletzte Station unserer Tour war der Österreichische Integrationsfonds. Dieser bietet beispielsweise Deutschkurse für Flüchtlinge an, welche diese absolvieren müssen. Die Station Wien Mitte bildete mit dem Thema „Ankommen in der Gesellschaft“ den Abschluss unserer Tour.

Die Shades-Tour empfanden wir als sehr interessant, weil wir viele Informationen über Flüchtlinge und ihre Flucht erhielten. Auf jeden Fall empfehlen wir die Tour anderen Klassen weiter, weil man neben den Fakten zum Thema Flucht und Integration insbesondere die Geschichte der großen „Flüchtlingswelle“ aus Sicht der Geflüchteten selbst geschildert bekommt.

Bericht von Alexandra Puzeman und Lisa Moravec (7EF)

Am Freitag, den 30.11.2018, trafen wir, die 8c, uns in aller Frühe und Morgenfrische, um in das AKW Zwentendorf zu fahren.

Als wir nach der Zugfahrt um ca. 8:30 in Zwentendorf ankamen, mussten wir uns erst einmal 1 1/2 Stunden die Zeit vertreiben, da wir noch so lange bis zu unserem Führungsbeginn Zeit hatten: Da wir kein Café fanden, um uns aufzuwärmen, haben wir die erste halbe Stunde bei -2°C auf einem Spielplatz verbracht. Gott sei Dank führten uns Nici und Beni dann doch zu einem Café, wo wir uns noch 20 Minuten aufwärmen konnten, bevor wir uns schon wieder auf den Weg machen mussten, um pünktlich zu unserer Führung zu kommen.

Um ca. 10 Uhr kamen wir dann beim AKW an und begannen mit der Führung. Nach einem kurzen Film zum Erbau des AKW ging es, ausgestattet mit Schutzhelmen, in das Herz des Reaktors und in Bereiche, die in anderen Kraftwerken aufgrund der radioaktiven Strahlung unbetretbar sind.

Das AKW Zwentendorf ist das einzige jemals erbaute Atomkraftwerk in Österreich, das jedoch aufgrund einer sehr knapp ausgegangenen Volksabstimmung im Jahre 1978 nie in Betrieb genommen wurde. Man hat lange gegrübelt, wofür man das AKW weiter verwenden könnte, um die Millionen von Euros, die in den Bau eingeflossen waren, wieder zurück zu erlangen.

Über die witzigsten und absurdesten Ideen kam man zu der heutigen Nutzung als Photovoltaikanlage, Location für Feste und Tagungen, Filmkulisse und Trainingszentrum für (angehende) KernkraftwerksmitarbeiterInnen aus aller Welt.

Das AKW Zwentendorf ist für Schulungszwecke besonders geeignet, da es die einzige Anlage der Welt ist, wo unter realistischen Bedingungen Wartungs-, Reparatur- und Rückbauarbeiten trainiert werden können, ohne dabei radioaktiver Strahlung ausgesetzt zu sein.

Als die Führung beendet war, mussten wir uns alle sputen, um den Zug zu erwischen, da Fr. Prof. Ederer unbedingt pünktlich zum Elternsprechtag erscheinen wollte.

 

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