Endlich wieder möglich ….. die Sportwoche der 7BC und 7D in Schielleiten!
Nach zwei Jahren im Zeichen der Pandemie gab es für zwei siebente Klassen noch die Möglichkeit, gemeinsam zu verreisen.

Vom 13. bis 17. Juni profitierten die 7BC und die 7DE von den großzügigen Sportanlagen des BSZ Schielleiten in der Oststeiermark. Tennis, Fußball, alle Laufsportarten und sogar ein eigener Schwimmteich zur Abkühlung nach intensiven Wettkämpfen standen den Schüler*innen zur Verfügung.

Den Höhepunkt stellte ein Laufwettbewerb dar, bei dem vier Distanzen (100m, 400m, 1000m, 3000m) zu bewältigen waren. Als Sieger gingen bei den Mädchen Clara PITZ, 7B (2. von re, stehend), und bei den Burschen Benjamin BABIC, 7C (3. von re, hockend), ins Ziel.

"Auf unserer Sportwoche hatten wir sehr viel Spaß, nicht zuletzt weil die Sporteinheiten sehr flexibel gestaltet waren. Beim 4-Kampf konnten wir an unsere körperlichen, aber auch psychischen Grenzen gehen, es war anstrengend, aber "nice". Nach den Sporteinheiten konnten wir uns im See abkühlen." (Judith, 7B)

„Die Sportwoche war sehr lustig und für uns als Klasse eine tolle Möglichkeit, unsere Klassengemeinschaft zu verbessern. Die riesige Anlage hat es uns allen ermöglicht, das zu tun, was wir wollten, da das Angebot echt groß war. Wir haben fast nie fixes Programm gehabt, bis auf den Läufervierkampf und das Wandern, und konnten so ständig unseren Interessen nachgehen.“ (Julia, 7E)

Im Rahmen des Startseminars „Projektmanagement“ haben wir uns dazu entschieden, ein Kochprojekt namens „DIY-Kitchen“ für die Unterstufenschüler*innen zu starten.

Wir suchten uns 5 verschiedene Gerichte aus 5 verschiedenen Ländern aus, die wir am 24.03.2022 bei einem Buffet verkauften. Es war ein voller Erfolg.

Um alle Unterstufenschüler*innen über unseren Kochkurs zu informieren, gingen wir durch alle Klassen und priesen unseren Kochkurs, der am 30.03.2022 stattfinden sollte, an. Wir teilten Informationsblätter und Anmeldezettel aus und schon trudelten Tag für Tag Anmeldungen in unsere Anmeldbox in der Aula ein.

Der Kochkurs kam immer näher und eine gewisse Aufregung machte sich breit. Kurzfristig mussten noch ein paar Sachen umgeändert werden, letztendlich stand dem Kochkurs jedoch nichts mehr im Wege.

Am 30.03.2022 um 14:00 im Speisesaal fing es dann an und wir konnten endlich starten. Jede Gruppe versammelte sich um einen Tisch und das jeweilige Projektmitglied startete mit einer Erklärung und ließ die Kinder selbst beim Kochen mitwirken. Da die eine Gruppe schneller fertig war als die anderen, spielten wir gemeinsam mit ihnen verschiedene Spiele. Natürlich konnten die Kinder ihr selbst zubereitetes Essen auch verköstigen und bekamen am Ende das Rezept. (Teilnehmer*innen: 30 Kinder vom Schulschiff)

Wir hoffen, dass den Kindern das Kochen und Essen viel Spaß gemacht hat und wir ihnen die internationale Küche näher bringen konnten. Außerdem möchten wir uns noch einmal bei allen Mitwirkenden bedanken, ohne die das Projekt gar nicht möglich gewesen wäre. Einen besonderen Dank wollen wir Frau Prof. Bachmann aussprechen, die sich spontan bereiterklärt ha,t als Aufsichtsperson einzuspringen.

Unsere Einnahmen (Buffet und Kochkurs: insgesamt 421,96 €) wurden an die UKRAINE gespendet – also nochmal danke an alle, die einen Beitrag geleistet haben!

Projektteam (6B): Sarah Wratny, Yuzin Fürlinger, Vivien Liu, Oliver Ghally, Jonas Ryback

Projektcoach: Herr Prof. Pumberger; Projektauftraggeber: Herr Prof. Dober

Willkommen zu unserer selbsterstellten Rätsel-Tour mit Audioguide: „Walking Quizzes of Vienna“.

Dieses Projekt entstand als Beitrag für das Startseminar „Projektmanagement“ mit dem Ziel, Unterricht für SchülerInnen, aber auch für die LehrerInnen unterhaltsamer zu gestalten.

Die Tour-Blätter (unterhalb anklickbar) beinhalten jeweils eine Tour mit Fakten und Rätseln in den Bereichen

Die Tour findet im 1. Bezirk statt und soll so ablaufen, dass ihr die Rätsel auf den Tour-Blättern löst, indem ihr zu dem jeweiligen Gebäude hingeht und euch dann den Audioguide  (per QR-Code am Blatt oder hier unterhalb aufrufbar) mit Informationen dazu anhört. Danach könnt ihr euch dem nächsten Rätsel widmen.

Wir hoffen, ihr habt Spaß dabei und lernt auch etwas dazu! 😉

 

Unterhalb gibt es die auf den Tour-Blättern mittels QR-Code abrufbaren Audioguide-Hörbeiträge auch direkt per Link aufrufbar:

Geschichte Audiodateien

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Kunst Audiodateien

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Musik Audiodateien

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Geschichtetour Lsg.

Kunsttour Lsg.

Musiktour Lsg.

Diesen Mai organisierten wir, Matteo Klocker, Anna Kodras, Simea Sudar, Mattheo Dorazil und Dario Steinberger aus der 6B, eine Reise nach Kärnten.

Die gesamte 6B fuhr für drei Tage nach Velden am Wörthersee. Die Programmpunkte bestanden aus einer Wanderung, einer Schiffrundfahrt und einer Stadtbesichtigung von Klagenfurt.

Die Hin – und Rückfahrt passierte mit dem Zug. Die Nächte verbrachten wir in einem Hotel mit Halbpension. Für die anderen Mahlzeiten war jede/r SchülerIn selbst verantwortlich.

Im Projektteam gab es zwischendurch beim Organisieren ein paar Komplikationen, die sich aber regeln ließen. Bei der Durchführung gab es weniger Probleme als gedacht.

Dank des guten Wetters verlief die Wanderung nahezu perfekt. Die Schifffahrt hätte für viele etwas spannender sein können. Die Stadtbesichtigung am letzten Tag hat aber auch gut geklappt. Dort teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe ging in einen Escape-Room und die andere besuchte ein Kunstmuseum.

Die Reise war für alle eine gute Erfahrung.

 

Das Schulschiff stellt am 18.5.2022 sieben Teams für den Ultimate Frisbee Schulcup im Wiener Augarten. Alle 7 Teams treten in den Kategorien Unterstufe 1 (1. und 2. Klassen) und Unterstufe 2 (3. und 4. Klassen) an – in der Oberstufe wurde kein Team gestellt.

Die 2E, 2F und 3C waren jeweils mit 2 Teams vertreten, die 4E mit einem Team.

Das „Team Schulschiff“ aus der 2F gewinnt die Kategorie Unterstufe 1 und kürt sich somit zum besten Wiener Schulfrisbee-Team der ersten und zweiten Klassen!

Eine Besonderheit der Sportart ist, dass sie ohne Schiedsrichter gespielt wird. Etwa ein Monat vor dem Event wurde im Sportunterricht ein Frisbee Schwerpunkt gesetzt bei dem auch die Regeln genau erklärt wurden. Der Schiedsrichter wird in dieser Sportart durch die Kategorie des „Spirit of the game“ ersetzt. Hier beurteilen sich die Teams nach dem Spiel gegenseitig, wie viel Spaß es gemacht hat gegen das jeweils andere Team zu spielen und wie fair das gegnerische Team war. Die fairsten Teams bekommen bei der Siegerehrung einen eigenen Preis. Beim Schulcup gibt es unparteiische Beobachter, sogenannte Supporter, die bei Regelfragen einschreiten und die Spielenden dabei unterstützen, zu einem Ergebnis zu kommen. Natürlich helfen auch die Lehrer*innen wo sie können, um einen guten Spielfluss zu ermöglichen.

Die finalen Platzierungen der Schulschiffteams:
Unterstufe 1:
1. Platz: Team Schulschiff (2F)
3. Platz: Real Ehsani (2E)
6. Platz: Team Skorpione (2F)
7. Platz: Soli Banani (2E)

Unterstufe 2:
7. Platz: Team Babo (3C)
10. Platz: Aggressive Zitteraale (3C)
12. Platz: Frisbees!! (4E)

Darüber hinaus haben die Teams Soli Banani und Frisbees!! den "Spirit of the game" für das fairste Team des Turniers gewonnen!

Ein großer Dank geht auch an die betreuenden Lehrer*innen Lorenz Zerlauth, Birgit Eichinger, Elisabeth Stockinger, Benjamin Würfel und Sophie Brasseur! Sie haben die Teams vor Ort betreut, Spielpläne erklärt und die Kinder bestmöglich dabei unterstützt das Turnier zu bestreiten.

Somit steht zahlreichen Anmeldungen für die unverbindliche Übung Ultimate Frisbee, die nächstes Schuljahr zum ersten Mal durchgeführt wird, nichts mehr im Wege!

Alles in allem ein sehr gelungenes Event und eine wichtige Abwechslung zum Schulalltag!

Ein großes Lob geht auch an den veranstaltenden Verein, den Ersten österreichischen Frisbeeclub (EÖFC) der ein tolles Turnier organisiert und einen reibungslosen Ablauf gewährleistet hat.


 

Den Schrecken der Nazizeit niemals vergessen!!

Am Freitag, den 11.3. 2022 hat die 4a im Bezirksamt Floridsdorf an einer Gedenkstunde zur Annexion Österreichs im März 1938 teilgenommen. Zusammen mit anderen Gästen und einer Abordnung des Bundesheeres versammelten wir uns in der großen Eingangshalle und wurden von Bezirksvorsteher Georg Papai begrüßt.

Dann sprach Stefan Roth vom Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes. Er gedachte der drei österreichischen Offiziere in der dt. Wehrmacht Major Karl Biedermann, Hauptmann Alfred Huth und Oberleutnant Rudolf Raschke. Sie hatten in den letzten Kriegstagen versucht, Wien kampflos an die Rote Armee zu übergeben, um die Zahl der zivilen Opfer zu reduzieren. Leider wurden sie aber verraten und am Floridsdorfer Spitz von den Nazis hingerichtet.

Danach waren wir an der Reihe. Wir lasen zuerst einen Text der Zeitzeugin Margit Czernetz vor. Sie erzählt darin von der Nacht, als die Nazis nach Österreich gekommen sind. Sie hat damals im jüdischen Krankenhaus gearbeitet und berichtet, dass dort viele Menschen eingeliefert worden sind, die Selbstmordversuche begangen haben. Die Situation war sehr schrecklich für sie.

Als zweiten Text lasen wir aus den Erinnerungen des Wiener Druckereiarbeiters Rudolf Fiedler. Er war in einer Widerstandsgruppe in seiner Firma aktiv, in der ziemlich viele Menschen mitmachten. Leider wurden sie verraten und es sah für ihn nicht gut aus. Er sollte ein Geständnis ablegen, meinte aber, er habe nichts zu gestehen. Daraufhin wurde er eingesperrt, geschlagen und mit dem Tode bedroht. Zum Glück kam er dann in der Verhandlung mit dem Leben davon, weil er sich gut verteidigen konnte.

Zum Abschluss der Veranstaltung legten dann die Soldaten des Bundesheeres einen Kranz zum Gedenken an die Opfer des Faschismus nieder.

Wir fanden die Gedenkstunde sehr interessant. Es ist wichtig, sich an die Schrecken dieser Zeit zu erinnern, damit so etwas Schreckliches nicht wieder vorkommt.


Rosa Birbach, Anna Reidl, Emma Schnabl (4A)

 

Bildquellennachweis: 

Das neue Jahr ist nicht mehr fern und noch immer hat die Pandemie einen großen Einfluss auf das Schulleben. Auch wenn in den letzten Wochen leider viele Schulveranstaltungen abgesagt werden mussten, hatten zwei 3. Klassen die Möglichkeit, online jeweils an einer Demokratiewerkstatt teilzunehmen.

In Zusammenarbeit mit Mitarbeiter*innen des österreichischen Parlaments setzten sich die 3C und die 3E mit der wichtigen Rolle von- und dem kritischen Umgang mit Medien in einer Demokratie auseinander. In Kleingruppen erarbeiteten die Schüler*innen verschiedene Aspekte und gestalteten jeweils einen Artikel für eine Zeitung, die nach dem Abschluss des Workshops von der Demokratiewerkstatt gedruckt wird. Anschließend erhalten alle Schüler*innen ein Exemplar davon als Erinnerung.

Für uns am Schulschiff ist es sehr wichtig, dass unsere Schüler*innen auch in der derzeit schwierigen Situation die Möglichkeit bekommen, an Projekten teilzunehmen. Dadurch wird nicht nur Abwechslung in den Schulalltag gebracht, sondern auch die Motivation der Lernenden gesteigert. Darüber hinaus wirkt sich der Workshop förderlich auf die Medienkompetenz der Jugendlichen aus.

Unsere Klasse, die 3B, besuchte am 13. Oktober 2021 die Ausstellung von „Ärzte ohne Grenzen“. Diese fand am Karlsplatz im 1. Bezirk statt. Unsere Klassenbetreuer*innen, Frau Professor Marizzi und Herr Prof. Zwillink, wollten uns zeigen, wie diese internationale Organisation arbeitet, für die am Schulschiff schon oft Spendenaktionen stattgefunden haben.

Als Ärzten in Frankreich bewusst wurde, was Naturkatastrophen und Kriege für Menschen in armen Ländern bedeuten, beschlossen sie dagegen etwas zu tun und Menschen in Not zu helfen. Und so entstand die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, auf französisch „Médecins sans frontières“. Die Hälfte der Angestellten dieser Organisation sind Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen, die andere Hälfte Logistiker*innen und Techniker*innen. Sie sind in über 80 Ländern im Einsatz.

Sie helfen vielen Menschen weltweit und dazu gehört nicht nur, den Menschen Medikamente zu geben, sondern auch Zelte, Toiletten, sauberes Wasser und vieles mehr.

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt – eine Gruppe wurde von zwei Logistikern, die andere von einer Krankenpflegerin und zwei Ärzt*innen geführt. Wir konnten an diesem Vormittag sechs verschiedene Stationen besuchen. Die erste der Stationen behandelte das Thema Cholera. Beim Eingang des Cholera-Zeltes stand ein Behälter, der mit Chlorwasser gefüllt war, damit die Schuhe der Personen, die ins Zelt gingen, desinfiziert wurden. Außerdem sahen wir die Schutzausrüstung, die das medizinische Personal trägt, sowie weitere Schutzmaßnahmen. Danach besuchten wir die Station für mangelernährte Kinder. Durch die Messung des Oberarmes mit einem Band wird festgestellt, wie stark sie unterernährt sind. Dann bekommen diese Kinder nahrhafte Päckchen mit Erdnüssen, damit sie rasch wieder an Gewicht zulegen.

Natürlich waren auch die weiteren Stationen, z.B. ein Flüchtlingszelt und ein aufblasbarer OP-Saal sehr spannend und lehrreich. Durch diese Ausstellung wurde uns bewusst, was wir alles haben, das für viele Menschen auf der Welt nicht selbstverständlich ist: eine sichere Unterkunft, sauberes Wasser, medizinische Versorgung.

Die meisten von uns kannten vielleicht schon die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, aber durch diesen Ausflug ist vielen erst klar geworden, dass ihre Mitarbeiter*innen an diejenigen denken, die aufgrund von Krieg und Naturkatastrophen in einer oft lebensbedrohlichen Situation sind und dass sie versuchen so vielen Menschen wie möglich zu helfen, egal welche Religion, Hautfarbe oder Nationalität diese haben.

Es war ein empfehlenswerter Ausflug und wir hoffen, dass viele Leser*innen unseres Textes für die internationale Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, spenden werden.

Vielen Dank!

Von: Nina Isailovic, Fatma Ackovic, Mariss Kremser, Gloria Baidinger 3B

Wir, Julia, Leena, Sandy, Christine und Jana, aus der 6D haben im Rahmen des Startseminars Projektmanagement eine Exkursion nach Salzburg geplant.

Da wir sie aber aufgrund der Corona-Pandemie erst nächstes Jahr (Dez. 2021) durchführen können, möchten wir euch hier erklären, wie wir uns unseren Ausflug vorstellen.

Am ersten Tag des Startseminars mussten wir uns ein Projekt und einen Projektnamen überlegen. Wir entschieden uns für eine Exkursion nach Salzburg. Die Tage darauf planten wir alles grob durch. Nach dem Seminar entschieden wir uns, das Projekt wirklich durchzuführen. Daraufhin begann die genauere, detailliertere Planung. Jede bekam ein eigenes Arbeitspaket, welches sie alleine ausarbeiten musste. Übers ganze Jahr verteilt trafen wir uns dann als ganze Gruppe mehrmals, um unsere Fortschritte zu besprechen.

Jetzt noch zum Ablauf der Exkursion: Wir haben geplant, am Freitag, den 10.12, in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Zug von Wien Hauptbahnhof nach Salzburg Hauptbahnhof zu fahren. Dort wird uns ein City-Guide durch die Stadt führen und etwas zu Salzburgs Geschichte erzählen. Er wird uns Sehenswürdigkeiten wie z.B. Mozarts Geburtshaus, den Salzburger Dom und die Universitätskirche zeigen. Anschließend gehen wir in das Restaurant „Goldene Kugel“ Mittagessen. Am Nachmittag werden wir einen Weihnachtsmarkt besuchen und am Abend gegen 18 Uhr mit dem Zug zurückfahren.

Wir hoffen, dass die ganze Klasse mitfährt und es lustig wird.

Julia, Leena, Sandy, Christine und Jana aus der 6D

Plogging ist eine Trendsportart die 2016 in Schweden entstanden ist. Das „Kofferwort“ setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: „plocka“ bedeutet auf Schwedisch „aufheben“, „Jogging“ ist eine lockere Form des Laufens. Bei dieser Sportart spielt, gerade in Zeiten von Corona, die Hygiene natürlich eine bedeutende Rolle. Hierfür konnten wir uns von Sascha König, unserem Schulwart, große Müllsäcke und Einweghandschuhe ausborgen, um keine unhygienischen Artikel mit der bloßen Hand anfassen zu müssen und sie anschließend auch schnell entsorgen zu können.

Beim Plogging geht es um eine Kombination aus Bewegung und Umweltbewusstsein. Da der Turnunterricht derzeit nur im Freien stattfinden darf und wir aufgrund der niedrigen Temperaturen in Bewegung bleiben müssen, bietet sich diese Sportart perfekt an um unseren Schulhof, die Donauinsel, zu einem schöneren Ort zu machen. Die SchülerInnen der 1F haben sich dies zur Aufgabe gemacht und beide Gruppen dieser Klasse haben sich mit Müllbeutel und Einweghandschuhen auf den Weg gemacht, die Donauinsel von Müllbergen zu befreien. Wir sind zügig vom Schulschiff weggegangen Richtung Brigittenauerbrücke (etwa 1KM) und die Kinder bewiesen vom ersten Moment an, sehr großes Engagement. Der Müllsack wurde vom Klassenvorstand Prof. Zerlauth getragen. Bei der Brigittenauerbrücke angekommen, konnte der erste 120L Müllsack in den öffentlichen Mistkübeln an der Donauinsel entsorgt werden. Anschließend gingen wir über die Brücke auf die 22. Bezirk Seite. Hier konnten wir bereits nach etwa der Hälfte des Weges einen zweiten 120L Müllsack in die öffentlichen Mülltonnen befördern. Mit der anderen Teilgruppe der Klasse spielten sich ähnliche Szenen ab. Diesmal wählten wir eine andere Route und auch diese Gruppe schaffte es 120L Müll zu entsorgen.

Die Kinder waren bis zum Schluss mit vollem Eifer bei der Sache. Darüber hinaus war es eine tolle Erfahrung für sie, etwas sehr Unmittelbares für ihre Umwelt unternehmen zu können. Den Turnunterricht hat es auch bereichert, da die vielen Restriktionen derzeit, den Sportunterricht vor sehr schwierige Herausforderungen stellen. Damit hat sich Plogging zu einer tollen Abwechslung für die SchülerInnen und den Turnunterricht entwickelt. Darüber hinaus machen die ausgedehnten Spaziergänge bei niedrigen Temperaturen auch mehr Spaß, wenn weniger Müll am Seitenrand der Gehwege liegt.

Der Klassenvorstand und die Turnlehrerin der 1F

Lorenz Zerlauth und Birgit Eichinger

Anfang des Jahres 2020 bin ich an meinen Kollegen Mag. Manfred Wolf mit der Frage herangetreten, ob es möglich sei, dass Schülerinnen und Schüler im TEW-Unterricht einen Bücherwagen für die Bibliothek bauen können.

Diese Idee wurde sofort aufgegriffen und trotz mehrmaligen Corona-Pausen umgesetzt. Aus bereits vorhandenem Material bauten insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler aus drei verschiedenen 4.Klassen über mehrere Monate dieses Präsentationsmöbel für unsere neuen Graphic Novels.

Wir möchten uns herzlich bei folgenden Schülern für die Korpuskonstruktion bedanken:

Ali Eren Kaval, Julian Kisling, Ciwan Can, Robert Pupic (damalige 4e)

Wir möchten uns herzlich bei folgenden Schülerinnen und Schülern für die Innenkonstruktion bedanken:

Alwaled Alkoud, Diana Frühwirth, Vanessa Rauscher, Jamie Weiss, Lennart Braun, Siam Khondaker, Philipp Rössler (4c)

Jovanna Stevkkovski, Lekic Aleksander, Leo Rentmeister, Tamara Mal, Martin Maurer, Luis Pichler (4f)


Am 12. November fand die offizielle Übergabe an die Bibliothek statt.

Mag. Natascha Kutusow

2C: Naturabenteuer im Nationalpark Donau-Auen

Am 1. Oktober 2020 fuhren wir, die 2C in den Nationalpark Donau-Auen nach Petronell. Die Fahrt mit dem Zug dauerte ca. eine Stunde, und als wir ankamen, erwarteten uns schon zwei nette Studentinnen, die uns anschließend zum Nationalparkhaus führten. Dort wurde uns erklärt, dass das Haus bereits vor vielen Jahren zu einem Ökohaus umgebaut worden war. Dann wurden wir in sechs verschiedene Gruppen eingeteilt und marschierten zusammen in die Au. Nach einer kurzen Pause trennten wir uns und die verschiedenen Gruppen gingen jeweils zu einer anderen Station, die die BiologiestudentInnen unter Leitung von Frau Lindbaum vorbereitet hatten.

Es gab acht verschiedene Stationen, jede/r konnte vier davon machen:

1. Bodenprobe

Dort wurden verschiedene Bodenproben von unterschiedlichen Stellen entnommen. Eine wurde direkt beim Wasser entnommen, eine andere in der Nähe des Waldes und eine im Wald. Dann stellten wir fest, dass die Bodenproben im Wald zerbröseln und die beim Wasser nicht.

2. Steine schleifen

Bei dieser Station durften wir Specksteine schleifen, wobei uns Feilen zur Verfügung standen. Die Steine konnten wir anschließend mit nach Hause nehmen. Wir lernten, dass der Speckstein das weichste Gestein ist.

3. Tümpeln

Wir teilten uns in zwei Gruppen und jede Gruppe bekam ein Gefäß mit Wasser. Vorsichtig versuchten wir, kleine Tierchen aus dem Wasser mit einem Kescher zu fischen. Anschließend bestimmten wir sie. Wir fingen zum Beispiel drei Kleinlibellen-Larven.

4. Wirbellose Bodentiere

Schnecken, Regenwürmer und andere Bodentiere fingen wir dort. Danach bestimmten wir sie. Es waren Nacktschnecken, Weinbergschnecken und Regenwürmer. Wir probierten aus, wie die Schnecken reagieren, wenn man ihnen Essig vor die Fühler hält. Sie zogen ihre Fühler ein.

5. Tierspuren

Wir fanden zum Beispiel Fußabdrücke im Schlamm, ein Geweih und einen Teil von einer toten Schlange. Wir markierten die Stellen mit kleinen Fähnchen.

6. Insekten fangen

Es gelang uns, mit Fangnetzen verschiedene Spinnen und Insekten zu erwischen, zum Beispiel Heuschrecken und Wanzen. Nachdem wir alle Insekten betrachtet hatten, ließen wir sie wieder in die Freiheit kriechen oder fliegen.

7. Erosion (Abtragung)

Bei dieser Station haben wir in offene Rohre Bodenmaterial (Kieselsteine, Sand, Erde) eingefüllt, die Rohre in eine gewisse Neigung gebracht und anschließend diesen Boden mit Wasser begossen. Dabei konnten wir beobachten, dass das feinere Material wie Sand und Erde mit dem abfließenden Wasser stärker abgetragen wird als die Kieselsteine. Je steiler die Neigung war, desto mehr Material wurde abgetragen.

8. Flüsse brauchen Steine

In einer Plastikkiste sollten wir einen schrägen Flussboden aus Sand, Kieseln, Steinen und anderen Naturmaterialien nachbauen. Ziel war, dass dieser bei Begießen mit einer Gießkanne (das sollte die Strömung imitieren) möglichst unverändert blieb. Wir stellten fest, dass große Steine den Flussboden am besten befestigten.

Unsere beliebtesten Stationen waren die Bodenproben, das Schleifen der Steine und das Tümpeln.

Obwohl einige Kinder Angst vor Insekten hatten und manche fanden, dass es in den Donauauen zu matschig war, haben wir alle dank des abwechslungsreichen Stationenbetriebs der StudentInnen viele Entdeckungen in der Aulandschaft gemacht und den Tag im Freien genossen.

Nathalie Dürr und Angelika Lindbaum 2C

Link zum Schulschiff Google Classroom

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Erziehungsberechtigte:

Wie bereits per E-Mail und WebUntis kommuniziert wurde, bündelt das Schulschiff seine eLearning- bzw. Homeschooling-Aktivitäten einheitlich auf der Lernplattform "Google Classroom".

Classroom ist aufzurufen nach der Anmeldung in das Google-Konto von der Schule (Schema: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) - bzw. die Schul-E-Mail. (Die Schul-E-Mail stellt ein Google-Konto dar.)

Dies kann über die Schulhomepage durch Klick auf "Webmail" (Briefsymbol) auf der rechten Seite oder direkt über diesen Link erfolgen: Schulschiff google E-Mail

Natürlich kann auch der Link ganz zu Beginn dieses Beitrags angeklickt werden.

Eine kurze Information sowie eine ausführliche Anleitung zu Google Classroom für das Schulschiff befindet sich auf der Startseite der Schulschiff-Webuntis-Seite.

Wir hoffen, mit dieser Maßnahme die Herausforderungen und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Homeschooling vermindern und den neuen "Schulalltag" zumindest aus technisch-organisatorischer Sicht verbessern zu können.

Mit den besten Wünschen für alle Schulpartner und Schulpartnerinnen!

Die Schulleitung

SchülerInnen der 6c mit dem Autor Dominik Barta

Lebendige Literatur am Schulschiff:

Eine Veranstaltung mit dem österreichischen Autor DOMINIK BARTA im Mehrzwecksaal

Am 3.3.2020 besuchte uns der Schriftsteller Dominik Barta am Schulschiff. Die 6C bekam bei der Vorstellung seines  ersten Romans mit dem Titel „Vom Land“ viele Eindrücke vermittelt. Die Autorenlesung begann mit einer Fragerunde, wer von uns gerne lese oder schreibe. Danach erzählte der Autor über seinen Werdegang als Schriftsteller und seine berufliche Karriere. Da seine Doktorarbeit ein linguistisches Thema behandelte, fragte er uns, welche Sprachen wir sprechen und er war erstaunt, dass eine so große Sprachenvielfalt am Schulschiff herrsche. Ebenso ging er auf den Titel des Romans ein, und fragte uns, wie wir uns das Leben am Land vorstellen würden. Nachdem wir vieles über den Autor erfahren hatten, erzählte er uns über verschiedene Charaktere aus dem Buch und was ihn zu der Idee gebracht hatte, diesen Roman zu schreiben. Er selbst hatte, nach seiner Rückkehr aus Warschau, wo er eine Zeit lang gelebt und gearbeitet hatte, Flüchtlingskindern Deutschunterricht gegeben. Er setzt sich nach wie vor dafür ein, dass Flüchtlingskindern in Österreich eine bessere Ausbildung geboten wird. Dominik Barta erklärte uns, dass alle Geschehnisse in seinem Roman auf wahren Begebenheiten basieren würden. Durch seinen Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen aus Krisenregionen erfuhr er viel über deren Zeit im Krieg und er bekam ihre Erfahrungen aus erster Hand geschildert. Durch diese Eindrücke war die Inspiration zum Schreiben seines Romans „Vom Land“ gekommen.

Danach las er uns eine halbe Stunde  einen Teil daraus vor.

Am Ende der Autorenlesung durften wir uns die Bücher der Buchhandlung SÜDWIND ansehen und bei Interesse bestellen. Einige aus unserer  Klasse 6C haben dem Autor noch mehrere Fragen gestellt. Er meinte am Schluss, dass er seinen Aufenthalt am Schulschiff als äußerst angenehm empfunden und sich über unser Interesse an ihm und seinem Roman sehr gefreut hätte.  Wir erhielten ein signiertes Buch des Autors, welches sich in der Schulbibliothek befindet.

Wir danken dem Elternverein und der Buchhandlung SÜDWIND dafür, dass sie diese interessante Begegnung mit einem jungen österreichischen Schriftsteller für uns möglich gemacht haben!

 
Melanie Preisler, 6C
 
Exemplare des Buchs Vom Land von Dominik Barta am Tisch liegend

Sehr geehrte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer!

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Hiermit wollen wir Sie und euch informieren, dass wir unser Projekt "Schulminis" nächstes Schuljahr abschließen werden, indem wir die fertigen Hefte den Klassenbetreuerinnen und  -Betreuern der ersten Klassen zur Verteilung an die Kinder übergeben.

Das Schulmini ist ein Heft, welches den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen den Schulstart erleichtern soll. Neben dem Schulplan enthält es auch einen Verhaltenskodex sowie ein Schul-ABC. Dieses soll den Kindern alle wichtigen Informationen zum Zurechtfinden in der Schule zeigen; von den Öffnungszeiten des Schularztes bis hin zu Informationen über Web-Untis. Mit einer bunten Gestaltung haben wir versucht, es so ansprechend wie möglich aussehen zu lassen.

Das Projektteam "Schulminis"

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