Gemeinsam mit der Klasse 1A haben wir, die 1B, im Oktober unsere Kennenlerntage in Bruck an der Mur verbracht. Begleitet wurde die 1B von Daniel Harrasser und Antonia Poppe. Die Strecke in die Steiermark legten wir mit dem Railjet zurück. Untergebracht waren wir im JUFA Weitental-Bruck an der Mur, das direkt am Waldrand ruhig gelegen ist. Ziel unserer Reise war es, einander besser kennenzulernen, um uns als Gruppe in Zukunft gut zu verstehen.

Tag 1

Um 8:10 Uhr war Treffpunkt in den Klassen (1A und 1B). Wir gingen zum Handelskai und fuhren von dort aus zum Hauptbahnhof. Da wir früh ankamen, hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit, bevor der Zug einfuhr. Als wir einstiegen, entstand eine Schlange,, doch fanden wir schnell zu unseren reservierten Sitzplätzen. Die Zugfahrt dauerte zirka zwei Stunden. Aus dem Fenster konnten wir die wunderschöne Landschaft bewundern. Gegen Mittag kamen wir dann in Bruck an der Mur an.

Auf uns wartete schon ein Taxi, in das wir unsere Koffer gegeben haben. Wir selbst gingen zu Fuß durch die Stadt zum Hotel. Als wir ankamen, gab es bereits Mittagessen. Danach hatten wir den Check-in in unsere Zimmer. Wir durften eine Stunde auspacken oder mit unseren Eltern telefonieren.
Danach machten wir eine Stunde lang Kennenlernspiele, die andere Stunde haben wir einen kleinen Rundgang gemacht, damit wir uns in den nächsten Tagen nicht verlaufen.
Die Spiele waren sehr lustig und da die Erkundungstour nicht lange gedauert hat, waren wir noch für einige Zeit am Spielplatz. Der Spielplatz war großartig. Als wir uns ausgetobt hatten, drang aus der Küche bereits der Duft des Abendessens, dem wir hungrig folgten. Nach dem Essen hatten wir wieder eine halbe Stunde Freizeit, bevor das Abendprogramm begann: ein Spieleabend! Gespielt haben wir Werwolf und Schach. Am Ende haben fast alle bei Werwolf mitgemacht. Schließlich gingen wir alle zufrieden und satt in unsere Betten und waren schon gespannt, was wohl am nächsten Tag geschehen würde.

Tag 2

Der zweite Tag der Kennenlerntage hat uns am besten gefallen: Wir waren den ganzen Tag in Bruck an der Mur. Am Morgen mussten wir zwar früh aufstehen, aber dafür gab es ein sehr gutes Frühstück. Um einander besser kennenzulernen, haben wir theaterpädagogische Übungen gemacht. Hier stellten wir uns zum Beispiel vor, eine imaginäre Glaskugel über unserem Kopf zu haben. Nachdem diese platzte, wurden die Glassplitter am Boden verstreut und wir taten so, als könnten wir diese essen. Danach konnten wir auf einem Spielplatz spielen, bevor wir zu einer Wanderung aufbrachen. Beim Wandern haben wir Vögel und Ziegen gesehen. Wir haben auch einen sehr alten Baum gesehen, der uns tief beeindruckt hat. Die Wanderung hat ungefähr drei Stunden gedauert, hungrig und erschöpft haben wir dann das Mittagessen genossen. Satt und zufrieden durften wir unsere Handys benutzen, um unsere Eltern anzurufen. Kurz danach hatten wir Freizeit und konnten tun, worauf wir Lust hatten. Manche nutzten den Spielraum, wo es eine Kletterwand, einen Airhockeytisch und eine Dartscheibe gab. Einige Zeit später aßen wir zu Abend. Das Essen war echt okay!
Nachdem wir in unseren Zimmern waren, gingen wir kegeln. Zuerst teilten wir uns in Gruppen auf, und dann konnten wir schon loslegen. Eine Gruppe hatte nicht so viel Glück, denn auf einmal gingen die Kegel auf und ab, ohne abzusetzen. Die Störung der dieser Bahn konnte durch eine Mitarbeiterin leider nicht behoben werden. Das Team wurde daher in andere Gruppen aufgeteilt. Es war ein großer Spaß die Kegel zu treffen und umzuschmeißen. Müde von dem anstrengenden und ereignisreichen Tag fielen wir ins Bett und schliefen sofort ein.

Tag 3

Es war der Morgen vor der Abreise nach Wien. Der Abschied war schwer, aber innerlich waren wir auch froh, bald unsere Familien wiederzusehen.
Das Frühstück war wie jeden Tag köstlich. Wir hatten Eierspeise, Spiegelei, Cornflakes und zum Abschluss Obst und Kuchen. Dann hieß es: „Auf in eure Zimmer, packt eure Koffer!“ Wir wollten und mussten die Zimmer natürlich sauber hinterlassen. Wer schon sehr schnell bereit für die Abfahrt war, durfte noch ein letztes Mal auf den großen Spielplatz gehen. Dort haben wir uns dann alle getroffen, um lustige Theaterspiele zu spielen. Dabei ist es uns am Ende gelungen, einen Menschen-Knoten zu öffnen. Wir waren sehr stolz aufeinander.
Herr Harrasser und Frau Poppe trommelten alle Kinder zusammen, denn das Taxi für unser Gepäck stand schon bereit. Während unser Gepäck zum Bahnhof transportiert wurde, gingen wir zu Fuß, was eine halbe Stunde dauerte. Am Bahnhof angekommen stillten wir unseren Hunger mit Brötchen vom Bäcker – der ebenso wie unser Taxiunternehmen „Köck“ heißt.
Am Bahnsteig warteten wir auf den Railjet, der uns nach Wien brachte. Um 16 Uhr kamen wir auf der Donauinsel beim Schulschiff an, wo uns unsere Eltern schon erwarteten.
(geschrieben von Emilia, Nella, Hania, Finja, Najla & Elara)

Stimmen und Stimmungen 

(Eingefangen von Bayan)

  • „Das Kegeln hat großen Spaß gemacht!“
  • „Die Kennenlerntage waren großartig. Ich wäre gerne länger in Bruck geblieben.“
  • „Die Zimmer waren sauber und es gab sogar einen Balkon.“
  • „Der Spielplatz war grandios!“
  • „Das Theaterspielen war cool. Wir wollen jetzt auch in der Schule gemeinsam Theaterspielen.“
  • „Die Tage waren super – bis auf den Schreck, weil wir eine Spinne in unserem Zimmer gefunden haben. Glücklicherweise hat Herr Harrasser sie in den Garten gebracht.“

Am Freitag, den 22.9.2022, sind wir in der Früh mit der U6 und der U4 zum Schönbrunner Tiergarten gefahren. Als wir dort ankamen, wurden uns kurz bevor wir hineingingen, die Regeln des Tiergartens erklärt. Nachdem wir durch den Eingang gegangen sind, warteten wir, bis eine Mitarbeiterin kam. Dann ging es mit der Führung los. Zuerst sind wir zu den Pandas gegangen und haben sogar das Männchen beim Fressen beobachtet. Unsere Führerin hat uns auch spannende Informationen zu den Pandas erzählt und unsere Fragen beantwortet. Danach ging es zu den Geparden. Wir haben einen der Beiden gesehen. Er sonnte sich gerade. Auch zu den Geparden wurden interessante Informationen erzählt. Als nächstes schlenderten wir zu den Mähnenrobben. Dort sahen wir sie schwimmen und tauchen. Es wurden uns Bilder gezeigt und Sachen erklärt. Kurz darauf gingen wir zu den Wölfen und konnten dort das ganze Rudel beobachten, das von zwei Brüdern angeführt wird. Am Ende der Führung wanderten wir zu den Tigern. Insgesamt hat die Führung 50 Minuten gedauert und dabei haben wir uns hauptsächlich Beutefänger (Raubtiere) angeschaut.

Nach der Führung gingen wir alle zu einem großen Spielplatz, wo wir erstmals eine Pause gemacht haben. Später haben wir Teams bestehend aus 2-3 SchülerInnen gebildet, um ein Quiz zu lösen. Dabei hatten wir auch Zeit, den Tiergarten zu erkunden und andere Tierarten zu entdecken. Es gab sogar eine Robben- und Wolfsfütterung, die man anschauen konnte. Um 12 Uhr mussten wir alle wieder beim Spielplatz sein und dort haben wir das Quiz verglichen. Anschließend sind wir wieder zur Schule zurückgefahren.
Für uns war es ein sehr schöner Ausflug und wir haben viele verschiedene Tiere gesehen.

Vanessa Bauer, Sophie Harutyunyan, Esther Reiter und Alissa Seibold(2C)

Im Rahmen des Biologie-Unterrichts waren drei weitere 2. Klassen (2A, 2B und 2E) im Tiergarten Schönbrunn und konnten bei diesem Ausflug das wunderbare Herbstwetter genießen.

 

Am 15.09.2023 fand der nunmehr vierzehnte Weltweite Klimastreik statt. Auch drei unserer Schulklassen sowie Schüler*innen des Wahlmoduls "Klimagerechtigkeit" waren unter den 20.000 Demonstrant*innen, die am Freitag für mehr Klima- und Naturschutz protestierten.
Für viele Schüler*innen war dies die erste Demonstration an der sie teilnahmen.
Hier ein paar Eindrücke in Wort und Bild:

"Besonders gut hat mir gefallen, dass so viele Schulklassen und auch ein paar Pfadfinder auf der Klima-Demo waren." (2. Klasse)

"Mich hat es sehr gefreut, so viele Jugendliche auf der Demo gesehen zu haben, aber es waren auch viele Erwachsenen dabei sowie ältere Menschen. Mir haben die Motivations-Sprichwörter, die wir laut am Ring geschrien haben, sehr gut gefallen." (6. Klasse)

"Es war eher wie eine Klimaparty." (2. Klasse)

"Ich bin begeistert davon wie viele verschiedene Menschen dort waren, von sehr kleinen Kindern bis zu alten Pensionist*innen und alle kämpfen zusammen gegen den Klimawandel. Mir hat die Stimmung während der Parade sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall weiter auf die Demonstrationen gehen." (6. Klasse)

"Ich war überrascht, dass so viele Menschen dort waren." (2. Klasse)

Wir, die Klasse 7D, haben von 21. bis 22. September im Rahmen des Geographie-Unterrichts eine zweitägige Wanderung im Gebiet Payerbach-Reichenau unternommen. Organisiert wurde diese Exkursion von Kartographie & Geographie - StudentInnen der Uni Wien, für die unser Ausflug ebenfalls ein essenzieller Teil ihres Studiums war.

Gestartet hat unsere Tour im Tal am Bahnhof Payerbach-Reichenau, wo wir in Kleingruppen den StudentInnen zugeteilt wurden, die uns über das geplante Programm der zwei Tage informiert haben.
Auf dem Weg zum ersten Stopp, der Knofelebenhütte, haben wir mit unseren Buddys wichtige Lektionen über das Kartenlesen und den Umgang mit der Natur gelernt. Nach einem dreistündigen Anstieg haben wir auf der Hütte eine Pause und ein spätes, heiß ersehntes Mittagessen genossen. Anschließend ging es weiter den Berg hinauf, unser nächstes Ziel: das Gipfelkreuz!
Der Krummbachstein ist mit 1 600 Höhenmetern keine Anfängerwanderung, doch mit gutem Zureden und viel Motivation von Seite unserer Lehrerinnen haben wir alle den Anstieg gut geschafft.
Obwohl der Krummbachstein einen phänomenalen Ausblick bietet, waren wir alle froh den Abend auf der Hütte mit einem warmen Essen, Kartenspielen, Tanzen und einem Quiz ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder zurück nach Wien, nach einem langen aber gemütlichen Abstieg, der sich mit vielen Pausen und Blicken ins wunderschöne Panorama über 12 km erstreckte. Neben den steileren Abhängen durch den Wald gab es auch Viehweiden, Schwammerlplätze, Bauernhöfe und Blindschleichen zu sehen.
Im Tal angekommen verabschiedeten wir uns von den StudentInnen und schon saßen wir im Zug zurück nach Wien!

Abschließend möchten wir uns bei Frau Professor Haselböck, Frau Professor Mavrofrydis-Brunner und der Uni Wien für diesen einzigartigen Lehrausgang bedanken, der uns nicht nur näher zur Natur, sondern auch näher zueinander gebracht hat.

Am Donnerstag, dem 14.9.2023, war prominenter Besuch am Schulschiff BvS angesagt: Bundesminister Dr. Martin Polaschek wollte sich persönlich von der kürzlich in den Sommerferien am Schulschiff installierten Photovoltaik-Anlage ein Bild machen.

Gleich nach der Begrüßung durch Dir. Harald Schwarz und Schüler*innenvertretern begab sich der Minister auf das Schiffsdach. Dort erläuterten ihm Techniker und Verantwortliche der BD (Bildungsdirektion) die Funktionsweise und Kapazität der nach dem neuesten Stand der Technik errichteten Anlage.

Dass Nachhaltigkeit und Innovation für die Schule nicht nur den technischen Betrieb umfassen, sondern auch im pädagogischen Alltag eine große Rolle spielen, wurde dem Bildungsminister anschließend durch die Präsentation eines pädagogischen Leuchtturmprojekts der Schule vermittelt.

Mit großem Interesse verfolgte Dr. Polaschek das von Dr.in Petra Ederer und Mag.a Karin Mayr geleitete Startseminar „Präsentation als Form der Kommunikation“ der 5A-Klasse, wobei er sowohl von den dabei vermittelten Skills als auch der rhetorischen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler beeindruckt war.

Im Gespräch mit den Schülervertreter*innen Katja Berger und Philipp Hanke konnte dem Bildungsminister anschaulich vermittelt werden, wie das spezielle Schulprofil des Schulschiffs auch durch die KoKoKo-Stunde (Kommunikation, Kooperation und Konfliktbearbeitung) in die Praxis umgesetzt wird. Dir. Harald Schwarz hob dabei die große Bedeutung der Vermittlung dieser Kompetenzen an unserer Schule hervor und nützte die Gelegenheit, den Bildungsminister um Unterstützung bei der Überführung des Schulversuches KoKoKo in den Regelunterricht zu ersuchen.

Über Jahrzehnte erfolgreich durchgeführte pädagogische Projekte einzustellen, wäre ein großer Verlust für die Schulqualität des Schulschiffs!

Am 12. 9. besuchte die 7BC die Shade Tours, bei welcher ehemalige Drogensüchtige die SchülerInnen in zwei Gruppen vom 6. Bezirk zum Karlsplatz führten.

Dabei sprachen die Giudes über ihre persönlichen Erfahrungen, die Gründe für ihre Sucht und die Wege zurück ins „normale“ Leben. Die SchülerInnen konnten Fragen zu Drogen, den Herausforderungen und den Hilfs- und Therapieangeboten stellen und haben einen unmittelbaren Einblick in das Thema Abhängigkeit und Resozialisierung erhalten.

Herzlichen Dank!

Am 20.3.2023 haben wir einen Lehrausgang ins Vienna Internationale Theatre gemacht.

Dort haben wir uns das Theaterstück "Murder by Misadventure" von Edward Taylor angesehen.

Der Ausflug war ein voller Erfolg, zufriedene Klasse, zufriedenes Pojektteam.

Projekt im Rahmen des Startseminares „Projektmanagement“

Im Rahmen unseres Projektes haben wir eine Umfrage über die Schulbibliothek durchgeführt.

Ziel war es die Lieblingsbücher der Schüler*Innen zu ermitteln, damit wir diese an die Bibliothek weitergeben können und die Schüler*Innen ihre Wunschbücher bald dort finden und ausleihen können. Außerdem haben wir generelle Informationen zum Leseverhalten der Schüler*Innen, beispielsweise in welcher Sprache sie bevorzugt lesen, gesammelt und erfragt, wie oft sie die Schulbibliothek besuchen, um einen Überblick über die Besuchsverhalten zu erhalten.

Für die Umfrage haben wir die Klassen, ausgenommen die achten, besucht und einen QR-Code ausgeteilt, welchen die Schüler*Innen dann scannen mussten um zur Umfrage gelangen.

Narges Khawari, Louise Dögl. Lilia Jagersberger, Marlies Brezik, Sophia Kruse-Jarres 6A

In der Woche vom 6. bis zum 13. Mai 2023 erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6A und 6D ein außergewöhnliches Abenteuer auf ihrer Sprachreise nach Irland.

Die Projektmanagement-Gruppe von Lilly, Lea, Elizabeth und Ralf aus der 6D, hatte die Ehre, zwei unvergessliche Aktivitäten in der Hauptstadt Dublin zu planen.

Ein ganz besonderes Ereignis fand am Mittwoch, nach einem lehrreichen Vormittag in der Sprachschule, statt. Die Schüler der beiden Klassen veranstalteten ein Picknick im zauberhaften St. Stephens Park. Dort wurden köstliche irische Süßigkeiten verteilt und genossen, während die Sonne den Park in ein warmes Licht tauchte.

Am folgenden Tag startete die nächste spannende Tätigkeit auf der Halbinsel Howth. Inmitten der wilden Klippen, umgeben von schreienden Möwen und dem Ozean, wurden die Kenntnisse der Schüler über die einzigartige Biologie und Umwelt Irlands auf die Probe gestellt. Eine Belohnung reizte die Schüler sich der kniffeligen Herausforderung zu stellen.

Mit ein paar unvergesslich schönen Tagen wurde die Sprachreise abgeschlossen, bevor es zurück nach Wien ging.

So wie jedes Jahr in den 6. Klassen lautete auch das Thema des diesjährigen Startseminars "Projektmanagement" und wir, Carolina Novak, Elena Haydn, Isabel Garcia, Pamina Jiszda und Emily Altrichter (Schülerinnen der 6A) haben uns entschieden in diesem Rahmen einen Film zu drehen.

In diesem haben wir bekannte Szenen aus allerlei Filmklassikern nachgespielt und parodiert, so etwa Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe oder Titanic. Dabei lagen das Schauspielern sowie Schnitt vollkommen in unseren Händen, allerdings stand uns hierbei kein sehr großes Budget zur Verfügung: nämlich gar keins.

Vom Seminar war vorgeschrieben, dass man für sein Projekt ein bestimmtes Budget nicht überschreiten darf und angemessene Kostüme und Filmlocations sind teuer. Aber aus dieser Regelung entstand wohl das Kernstück unseres Films: "No-Budget" ist das Motto unseres Films.

Kostüme wurden von der ganzen Gruppe zusammengekratzt und Locations waren öffentlich zugängliche Orte. So spielt zum Beispiel die Titanic im Wasserpark auf einem „Spielplatzgerüst-Schiff“ und Gandalfs Bart und Haare sind aus Papier und Stofftüchern.

Klingt auf den ersten Hörer vielleicht sehr faul von uns, aber genau daraus entsteht der komödiantische Effekt unseres „Meisterwerks“. Und wie man es sich sicher schon denken kann, waren die Dreharbeiten richtig chaotisch, verrückt, aber lustig wie weiß ich nicht was.

Es war eine großartige Erfahrung diesen Film zu machen. Es wurde viel über die Umsetzung diskutiert, aber auch viel, sehr viel gelacht. Sehr oft wurde der Zusammenhalt unserer Gruppe bei der Organisation auf die Probe gestellt, aber im End-Effekt hat uns diese Erfahrung mehr zusammengeschweißt als entzweit.

Die Schüler:innen der 4A, 4C, 4E und 4F nahmen am 17. Projektwettbewerb des VCÖ (Verband der Chemielehrkräfte Österreichs) teil.

Über das "Wasser" wurden Informationen eingeholt und praktische Experimente durchgeführt, welche auf Papier und digital dokumentiert wurden.

Jede Klasse behandelte spezielle Themen zum Thema "Wasser" (chemische und physikalische Eigenschaften, Wasserarten, Wasserverbrauch, Anwendungen, …).

Die Ausstellung des Projekts ist am Schulschiff in der mittleren Aufenthaltsnische wasserseitig am Deck 2 zu sehen oder man schaut auf die Minihomepage, wo man auch zu verschiedenen Wissensquiz weitergeleitet wird:

Wasser - Projekt der 4a, 4c, 4e und 4f

Am 24.03. fand die Exkursion der Klassen 4A (Bernhard Golob), 4C (Clemens Haslinger), 4E (Thomas Plieseis) und 5D (Elisabeth Stockinger, Daniel Schwarz) zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich statt. Die Gesamtorganisation übernahmen dankenswerterweise die Kollegen Plieseis und Pumberger.
Im heurigen Schuljahr besucht eine rekordverdächtige Anzahl von 10 Klassen des Schulschiffs Mauthausen, nämlich abgesehen von den „üblichen“ 4. Klassen auch zwei 5. und zwei 7. Klassen; was auf einen coronabedingten „Rückstau“ zurückzuführen ist. 

Neben der schon stattgefundenen hier beschriebenen Exkursion sind noch zwei weitere für den 11.05. [4B (Maria Marizzi), 4D (Isabella Pinker, Andreas Jindra), 5C (Karin Mayr), 7DE (Christopher Pumberger)] sowie den 25.05. [4F (Elisabeth Wolfbauer, Stephan Dober), 7A (Susanne Filippovits, Ralph Regenfelder)] fix geplant.

Auch wenn dies zu einem dichten Besucher*innenaufkommen in der Gedenkstätte führte, sind wir froh, diese wichtige Erfahrung ermöglichen und nachholen zu können.
Im Folgenden einige Impressionen aus Perspektive der 5D-Gruppe:

Trotz der vielen Gruppen gelang es den Vermittler*innen, (Zeit-)Räume zu finden, um mit der Gruppe die verschiedenen Aspekte des „Systems KZ“ zu besprechen. So wurde bei den Außenanlagen die Interaktion mit der Umgebung und der Zivilbevölkerung sowie das Leben der KZ-Aufseher beleuchtet. Hier wurde bewusst gemacht, wie schnell durch dieses System etwas Unverfängliches wie ein Fußballplatz zu einem Gräberfeld und Zeugnis des Massenmordes werden konnte.

Diese „Banalität des Bösen“ vor Augen zu führen, dass scheinbar „ganz normale Menschen“ unter gewissen Rahmenbedingungen zu Mördern werden können, ist wohl – neben dem “niemals vergessen!”, also dem Aufzeigen der Gräuel und Schrecken für die Opfer – ein wichtiger Baustein des „nie wieder!“-Gedankens.

Obwohl die Fahrt nach Mauthausen kein „schöner Ausflug“ ist, waren die Schüler*innen motiviert und ernsthaft dabei, womit sie den Opfern des NS-Terrorregimes und der Mahnung vor den Folgen von Diktatur und Faschismus den gebotenen Respekt erwiesen.

– Möge sie auf fruchtbaren Boden fallen und gedeihen!

(Text und Bilder: Daniel Schwarz)

Eine teilnehmende Schülerin hat sogar einen familiären Bezug zu Mauthausen, über den sie hier kurz berichtet:

„Ich heiße Tamara Ilic und besuche die 5D. Ich bin sehr interessiert am Thema Mauthausen, da mein Urgroßvater auch ein Opfer des Nationalsozialismus war und in Mauthausen einen Teil seines Lebens verbringen musste. Er hieß Borislav Ž. Ilic und wurde 1905 im damaligen Serbischen Königreich geboren, welches nach dem Ersten Weltkrieg , in dem sein Vater gekämpft hatte, ein Teil Jugoslawiens wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als jugoslawischer Kriegsgefangener 1941 in das nazideutsche Arbeitslager gebracht. Dort blieb er, bis 1945 die Gefangenen Mauthausens von der US-Armee befreit worden sind. Er hat vor seiner Zeit in Gefangenschaft eine Frau und ein Kind gehabt, mit welchen er aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Kontakt mehr hatte. Nach seiner Gefangenschaft ist er nach Serbien zurückgekehrt und hatte dort eine neue Familie gegründet, der mein Großvater entstammt.“

Andreas Peham (DöW) zu Besuch auf dem Schulschiff:

Andreas Peham (DöW) zu Besuch auf dem Schulschiff: 

Am 12.12.2022 hielt Andreas Peham einen Vortrag über rechtsextremen und insbesondere nationalsozialistischen Extremismus in Österreich. Der für das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands“ arbeitende Rechtsextremismus-Forscher erklärte unter anderem die Gründe für Radikalisierung, die Trennung zwischen legalem Rechtsextremismus und illegalem Neo-Nazismus und die historische Entwicklung der FPÖ.

Andreas Peham  definierte anschaulich die Unterschiede zwischen Rechtspopulismus, der auch in demokratisch-bürgerlichen Parteien angesiedelt sein kann, legalem Rechtsextremismus und offenem Neo-Nazismus, der in Österreich gesetzlich verboten ist.

Diese drei Richtungen sind aber oft nicht klar voneinander abgegrenzt, manchmal sind die Übergänge fließend. Wichtig dabei sind sogenannte „Scharnierorganisationen“, die z.B. Rechtsextremisten und sogar Neonazis mit „honorigen“ Politikern, Geschäftsführern und anderen einflussreichen Personen verbinden. In diesem Zusammenhang spielen manche (nicht alle) Burschenschaften eine wesentliche Rolle.

Auch wurde, einer Frage des Publikums folgend, über die historische Entwicklung der FPÖ erzählt. Beginnend als eine Partei des „Dritten Lagers“ (mit nicht wenigen alten Nationalsozialisten an Bord) wurde sie durch Haider ab 1986 zu einer „modernen“ rechtsaußen stehenden Bewegung, die aber unter den verschiedenen Vorsitzenden immer wieder innerhalb des rechten Spektrums changiert. 

Weiters, stets Rechtsextremismus von Neonazismus unterscheidend, wurden unter starker Beteiligung des Publikums einige der Gründe für die Radikalisierung nach rechtsaußen aufgelistet. So locken entsprechende Organisationen oft (meist männliche) Personen an, die sich einsam fühlen und ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit haben. 

Der äußerst interessante Vortrag konnte leider nicht mehr genauer auf das Thema  „Verschwörungstheorien“ eingehen, da die Zeit nicht ausreichte. Insgesamt aber eine spannende und wichtige Veranstaltung, die auch durch viele Fragen und Beiträge der Schüler*innen geprägt war.

 

Leonidas Adaktylos, 7C, und Bernhard Golob

Impressionen und Gedanken zur Gedenkreise aller 8.Klassen nach Auschwitz

(14.9.-16.9.2022)

Am 10.10.2022 fanden zwei Vorstellungen mit dem Thema „über LEBEN – du brauchst die Natur“ für alle 3. und 4. Klassen (295 SchülerInnen) im Mehrzweckraum am Schulschiff statt.

Die Veranstalter dieser Multivisionsshow waren GUSB21 Bildung für Zukunftsfähigkeit GmbH und die Umweltschutzorganisation GLOBAL2000.

GUSB21 hat eine Vision, und zwar, dass die jungen Menschen begreifen, dass sie sich als treibende Kraft für gesellschaftlichen und ökologischen Wandel sehen. Die Umweltschutzorganisation Global 2000 ist eine unabhängige und gemeinnützige österreichisch Umweltorganisation mit ihrem Sitz in Wien. Seit 1982 setzt sie sich für eine intakte Umwelt ein.

ÜBER LEBEN

In einem Film und kleinen Vorträgen ging es um die Themen Entstehung der Lebewesen auf der Erde, Lebensräume verschiedener Tier- und Pflanzenarten und Aussterben von bedrohten Spezies.

Uns wurde erklärt, dass alle 10 Minuten eine Art ausstirbt und das wurde veranschaulicht, indem die Vortragenden immer nach 10 Minuten einen Holzbaustein aus einem Turm rausgenommen haben. Weltweit sterben immer mehr Tier- und Pflanzenarten aus. Auch in Österreich sind immer mehr Lebewesen vom Aussterben bedroht und dass dies so ist, hat mit dem Handeln der Menschen zu tun. Noch dazu haben die Vortragenden uns anhand eines Bildes gezeigt, wie viele Arten österreichweit aussterben und uns erklärt, wie wir das verändern können.

Wir können in unserem Garten ein Stück Wiese wachsen lassen, damit Insekten die Pflanzen bestäuben können. Außerdem können wir darauf achten, dass wir weniger Plastik verwenden, sodass die Meere nicht damit verschmutzt werden.

KLIMAWANDEL

Der Klimawandel ist ein großes Thema in der heutigen Zeit. Über Jahrzehnte haben wir Menschen die Umwelt verschmutzt. Wir haben den Regenwald abgeholzt, Massenviehzucht betrieben und zu viel CO2 ausgestoßen. Die Natur hat uns des öfteren Starkregen als Warnsignale gegeben. Der Meeresspiegel steigt jedes Jahr weiter an.

Doch was kann man tun, um den Klimawandel zu stoppen?

  • Man könnte mit dem Fahrrad zur Schule fahren oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
  • Öfter unverpackte Lebensmittel und regionale Produkte einkaufen.
  • Die Heizung runterdrehen und zur ökologischen Stromerzeugung wechseln.

Das kann den Klimawandel reduzieren und das Klima positiv beeinflussen!

LEBENSRAUM

Man kann helfen, indem man zum Beispiel einen kleinen Fleck einer Wiese nicht mäht. Wenn man Bäume hat, dann die Blätter, die auf den Boden fallen, liegen lässt. Das kann Igeln ein warmes Zuhause schenken. Man kann Vogelhäuser und Insektenhotels aufhängen. Viele Tiere leben in kleinen Wäldern und Wiesen so wie auch im Regenwald. Der Lebensraum von vielen Tieren wird durch die Abholzung des Regenwaldes, durch das Mähen der Wiesen und durch die Klimaerwärmung zerstört.

Wir haben bei diesem Projekt viel Neues gelernt und es hat uns allen sehr gut gefallen!

Livia Kulterer, Felina Möbius, Hannah Mikschofsky, Maja Zientak, Sahra Lastufka und Selina Taudes (Klasse 3D)

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