Unsere Klasse, die 3B, besuchte am 13. Oktober 2021 die Ausstellung von „Ärzte ohne Grenzen“. Diese fand am Karlsplatz im 1. Bezirk statt. Unsere Klassenbetreuer*innen, Frau Professor Marizzi und Herr Prof. Zwillink, wollten uns zeigen, wie diese internationale Organisation arbeitet, für die am Schulschiff schon oft Spendenaktionen stattgefunden haben.

Als Ärzten in Frankreich bewusst wurde, was Naturkatastrophen und Kriege für Menschen in armen Ländern bedeuten, beschlossen sie dagegen etwas zu tun und Menschen in Not zu helfen. Und so entstand die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, auf französisch „Médecins sans frontières“. Die Hälfte der Angestellten dieser Organisation sind Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen, die andere Hälfte Logistiker*innen und Techniker*innen. Sie sind in über 80 Ländern im Einsatz.

Sie helfen vielen Menschen weltweit und dazu gehört nicht nur, den Menschen Medikamente zu geben, sondern auch Zelte, Toiletten, sauberes Wasser und vieles mehr.

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt – eine Gruppe wurde von zwei Logistikern, die andere von einer Krankenpflegerin und zwei Ärzt*innen geführt. Wir konnten an diesem Vormittag sechs verschiedene Stationen besuchen. Die erste der Stationen behandelte das Thema Cholera. Beim Eingang des Cholera-Zeltes stand ein Behälter, der mit Chlorwasser gefüllt war, damit die Schuhe der Personen, die ins Zelt gingen, desinfiziert wurden. Außerdem sahen wir die Schutzausrüstung, die das medizinische Personal trägt, sowie weitere Schutzmaßnahmen. Danach besuchten wir die Station für mangelernährte Kinder. Durch die Messung des Oberarmes mit einem Band wird festgestellt, wie stark sie unterernährt sind. Dann bekommen diese Kinder nahrhafte Päckchen mit Erdnüssen, damit sie rasch wieder an Gewicht zulegen.

Natürlich waren auch die weiteren Stationen, z.B. ein Flüchtlingszelt und ein aufblasbarer OP-Saal sehr spannend und lehrreich. Durch diese Ausstellung wurde uns bewusst, was wir alles haben, das für viele Menschen auf der Welt nicht selbstverständlich ist: eine sichere Unterkunft, sauberes Wasser, medizinische Versorgung.

Die meisten von uns kannten vielleicht schon die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, aber durch diesen Ausflug ist vielen erst klar geworden, dass ihre Mitarbeiter*innen an diejenigen denken, die aufgrund von Krieg und Naturkatastrophen in einer oft lebensbedrohlichen Situation sind und dass sie versuchen so vielen Menschen wie möglich zu helfen, egal welche Religion, Hautfarbe oder Nationalität diese haben.

Es war ein empfehlenswerter Ausflug und wir hoffen, dass viele Leser*innen unseres Textes für die internationale Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, spenden werden.

Vielen Dank!

Von: Nina Isailovic, Fatma Ackovic, Mariss Kremser, Gloria Baidinger 3B

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